SMA bringt mit dem „Storage XL Package“ ein neues gewerbliches Speichersystem auf den Markt. Das System kombiniert LFP-Batterien, integrierte Sicherheitsfunktionen und Cyberzertifizierungen mit skalierbarer Leistung und Energiemanagement für Eigenverbrauch und Lastspitzenkappung. Der Marktstart in Europa ist für das zweite Quartal 2026 geplant.
Im Angebot sind entweder ein 100-prozentiger Tolling-Vertrag oder eine partielle Vereinbarung mit marktpreisabhängiger Komponente. The Mobility House Energy übernimmt die marktübergreifende Optimierung und Vermarktung der Großspeicher.
Twaice hat erneut Betreiber von Großspeichern befragt. Die betriebliche Effizienz, so das Fazit, hält mit dem raschen Wachstum des Sektors nicht Schritt.
Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zehn Jahren und startet 2027. Uniper will die Batteriesysteme in Tranchen von mindestens 100 Megawattstunden abrufen.
Zwei neue Batterieeinheiten werden aktuell zu dem Forschungsprojekt der RWTH Aachen hinzugefügt. Damit sollen Alternativen zur dominierenden Lithium-Ionen-Speichertechnologie unter realen Betriebsbedingungen erprobt und in die kommerzielle Nutzung gebracht werden werden.
Nach Angaben des Verbands CNESA kam Chinas Stromspeicher (ohne Pumpspeicherkraftwerke) im Jahr 2025 auf eine Gesamtleistung von 144,7 Gigawatt. Dabei erhöht sich Auslegung der Batteriespeicher weiter.
Im aktuell laufenden Agnes-Prozess geht es darum, wie Batteriespeicher in die Netzentgeltsystematik einbezogen werden können und sollen. Formal besteht nach dem EnWG eine Vollbefreiung neuer Speicher von den Netzentgelten über 20 Jahren. Die Bundesnetzagentur erklärt jedoch, dass es dafür schon seit Jahren keinen Vertrauensschutz mehr gebe und die Netzentgelte auch für bereits bestehende Speicher gelten könnten.
Mit einem neuen Informationsportal zur Dunkelflaute bringt sich der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) in die Debatte um Kraftwerksstrategie und Kapazitätsmarkt ein. Der Verband beschreibt, wie Versorgungssicherheit in Phasen geringer Wind- und Solarstromerzeugung gewährleistet werden kann.
Die Stadt Lingen strebt den Aufbau eines der bedeutendsten Energiestandorte Deutschlands an. Der Batteriespeicher soll 2028 in Betrieb gehen.
Auf der Tagung „Zukünftige Stromnetze 2026“ wird über das Thema der Stunde diskutiert, wie mehr große Batteriespeicher schneller ans Netz gebracht werden können. Mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen gibt es ein Instrument, doch deren Anwendung und Ausgestaltung ist weder standardisiert noch transparent.