Die Bundesnetzagentur hat einen Entwurf für die Marktintegration von Speichern und Ladepunkten vorgelegt. Künftig sollen Batteriespeicher und Elektroautos nicht mehr ausschließlich mit erneuerbarem Strom betrieben werden müssen, um von der EEG-Förderung zu profitieren.
Das System ist für eine Photovoltaik-Leistung von 75 Kilowatt und 55 Kilowatt Be- und Entladeleistung ausgelegt. Der Hersteller empfiehlt es besonders für Anwendungen in der Landwirtschaft, in kleinen und mittleren Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Als Option kann der Speicher zur Notstromversorgung genutzt werden, die Möglichkeit zur Einbindung weiterer Erzeuger ist geplant.
Ministerpräsident Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger sehen Netzkapazitäten für Gaskraftwerke, Industrie und Rechenzentren durch Anschlussanfragen für Batteriespeicher blockiert. Der Bundesrat befasst sich bei seiner nächsten Sitzung mit Vorschlägen aus Bayern zur Beschleunigung des Netzausbaus.
Tesvolt Ocean hat sein Batteriesystem „Kaptein NMC Compass Core“ speziell für kleinere Schiffe entwickelt. Die kompakte Bauweise soll es möglich machen, die Batterien auch dort einzubauen, wo der Platz begrenzt ist.
Eine Studie der Universität Münster und der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle zeigt: Wird der gesamte Bedarf an Zellen aus europäischer Fertigung gedeckt, sind 2050 dafür 250 Terawattstunden Energie nötig. Ohne umfassende Recycling-Kapazitäten liegt der Bedarf noch weit höher.
Der in Berlin ansässige vertikal integrierte Entwickler und Betreiber von großen Batteriespeicher-Projekten Terra One hat sich Investitionen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro gesichert und will ein Portfolio von 3 Gigawattstunden finanzieren. Suena aus Hamburg, ein Dienstleister für Betrieb und Vermarktung von Batteriespeichern, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 8 Millionen Euro abgeschlossen und will unter anderem die Expansion ins Ausland forcieren.
Der Batteriepark mit 240 Megawattstunden Kapazität soll 2027 in Betrieb gehen und Strom aus den vielen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen der Region zwischenspeichern. Der Projektierer RE.Venture spricht von einer möglichen Erweiterung auf bis zu 480 Megawattstunden.
Das 2,12 Kilowattstunden-Speichersystem Venus A könnte den Kreis der Interessenten für Balkon-Photovoltaik mit Speicher nochmals erweitern. Mit integriertem Wechselrichter soll es noch vor Jahresende für 499 Euro auf den Markt kommen.
Anker bietet einen Speicher als Selbstbaulösung für Besitzer von Stecker-Solar-Geräten an. Mit den Erweiterungen können Hausbesitzer auch in klassische Dimensionen vordringen, wobei der Anbieter dafür auch Elektriker vermittelt.
Ein von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) und der Nationalen Energiebehörde (NEA) angekündigter Plan soll Investitionen in Höhe von umgerechnet 30 Milliarden Euro auslösen – hauptsächlich für Batteriespeicher.