Bei der Anlage von Schoenergie kommen netzbildende Wechselrichter zum Einsatz. Sie gehört nach Angaben der Beteiligten zu den ersten Batteriespeichern dieser Art im Verteilnetz in Kontinentaleuropa.
Viele Alpbetriebe in der Schweiz nutzen noch Dieselaggregate für die Stromversorgung. Axpo hat nun in der Gemeinde Glarus Süd ein Konzept umgesetzt, bei dem die Dieselgeneratoren durch Photovoltaik-Anlage samt Batteriespeicher abgelöst wurden.
„Mit den Ergebnissen von Macse (12.000 bis 15.000 Euro pro Megawattstunde und Jahr) erzeugt ein 4-Stunden-System etwa 50.000 bis 60.000 pro Megawatt und Jahr an festen Einnahmen für 15 Jahre. Wenn man diese Ströme auf einfache Weise aktualisiert, liegt die maximal tragbare Investitionssumme, um das wirtschaftliche und finanzielle Gleichgewicht zu halten, in der Größenordnung von 60 bis 80 Euro pro installierter Kilowattstunde, unter Berücksichtigung der Betriebskosten und niedrigen Anschlusskosten“, sagte Felice Lucia von Jinko Power im Gespräch mit pv magazine Italien. Er fügte hinzu, dass die tatsächlichen Kosten in Europa heute noch zwischen 120 und 180 pro Kilowattstunde liegen.
Insgesamt 163 Gebote für 2182 Megawatt kombinierte Erneuerbaren-Anlagen mit oder ohne Speichern erhielt die Bundesnetzagentur. Die Zuschläge gingen ausschließlich an Photovoltaik-Speicher-Projekte zu Preisen zwischen 4,79 und 5,59 Cent pro Kilowattstunde.
Der Bau der beiden Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 41 Megawatt sowie Batteriespeicher mit 29 Megawattstunden Gesamtkapazität soll in Kürze beginnen. Die Kreditfazilität ist speziell auf die Anforderungen von Grünstromspeichern in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen konzipiert.
Die aktuelle installierte Speicherkapazität muss damit in den kommenden fünf Jahren etwa vervierfacht werden. Empfehlungen, wie der Speicherausbau schneller und systemdienlich erfolgen kann, hat der Verband auch im Gepäck.
Die Tarife liegen damit deutlich unter dem Reservepreis vom jährlich 37.000 Euro pro Megawattstunde. Die ausgeschriebenen Kapazitäten wurden komplett bezuschlagt
In der Altmark könnte ein bedeutendes Lithiumvorkommen lagern. Neptune Energy meldet gewaltige Reserven im Untergrund von Sachsen-Anhalt und setzt dabei auf ein neues Verfahren zur Extraktion aus Tiefenwasser.
Ziel der Kooperation ist die Bereitstellung eines Komplettpakets für Stadtwerke, die schon auf dem Batteriespeicher-Markt aktiv sind oder dort einsteigen möchten. Die Stadtwerke Duisburg Energiehandel wollen mit der Terralayr-Plattform perspektivisch mehr als 100 Megawatt an eigenen und Kundenanlagen vermarkten.
Nach Angaben von The BESSt Company bietet die neue Redox-Flow-Batterietechnologie eine Energiedichte von 320 Wattstunden je Liter. Dies sei bis zu 20-mal mehr als bei herkömmlichen Vanadium-Redox-Flow-Systemen. Die Batterie basiert auf einer vom Pacific Northwest National Laboratory entwickelten Zink-Polyiodid-Redox-Flow-Chemie.