Mehr als 50 Millionen Euro Fördermittel erhält das Thüringer Photovoltaik-Unternehmen für den Ausbau seines Produktionsstandorts in Arnstadt erhalten. Die Europäische Kommission bestätigte am Mittwoch die beantragten Fördermittel.
Ein wahrer Jobmotor ist die Photovoltaik-Branche in Baden-Württemberg. Insgesamt sind etwa 10.000 Menschen rund um die Erzeugung von Solarstrom tätig; die meisten davon bei Zulierferunternehmen.
Die Stiftung Marktwirtschaft fordert in einer neuen Studie die Abschaffung der Einspeisevergütung für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die Ökonomen fordern, den Emissionshandel im Gegenzug massiv auszuweiten und als Instrument für den Klimaschutz zu nutzen.
Der thüringische Landtag hat beschlossen, geeignete Flächen im Freistaat als Vorrangflächen für die Gewinnung von Solarstrom auszuweisen. Einen entsprechenden Antrag brachte die CDU-Fraktion ein.
Bundestagswahl: Klimaschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien stehen auch bei den größten Parteien hoch im Kurs. In der Umsetzung gibt es bei ihnen allerdings auch die meisten Kompromisse. Die SPD will neue Kohlekraftwerke, die Union setzt mal wieder auf Kernkraft. photovoltaik hat die Wahlprogramme analysiert und bei den Politikern nachgefragt.
IRENA: Die International Renewable Energy Agency (IRENA) hat gerade ihren ersten Sitz und Vorsitz gewählt. Begleitet wurde dieser Schritt vom üblichen politischen Gerangel. Doch jetzt werden Bedenken laut, dass interne Interessengruppen IRENA in Zukunft vom richtigen Weg abbringen könnten.
In einem Brief an den Bundeswirtschaftsminister hat Passaus Landrat Franz Meyer (CSU) eine Änderung der Gewerbesteuerregelung bei Photovoltaik-Anlagen gefordert. Er droht damit, andernfalls keine Flächen für entsprechende Anlagen mehr auszuweisen.
Papst Benedikt XVI. erweist sich als Freund der Sonnenenergie: Auf dem Dach seines Privathauses in der Oberpfalz ist eine Photovoltaik-Anlage installiert worden. Mehrere Solarfirmen sponsorten die Anlage; die Einnahmen spendet der Papst einem gemeinnützigen Verein. Zuvor wurde die Audienzhalle des Vatikans bereits mit Solarmodulen bestückt – ebenfalls ein Geschenk deutscher Solarunternehmen.
Die Qualifizierungsangebote der Renewables Academy sind offiziell zu einem UN-Dekade-Projekt erhoben worden. Mehr als 500 Teilnehmer von drei Kontinenten haben die Kurse bislang besucht.
Die Tochtergesellschaft des französischen Energiekonzerns und der US-Dünnschichtmodul-Herstellen planen gemeinsam den Bau einer Produktionsstätte. Insgesamt mehr als 90 Millionen Euro wollen sie in das Werk investieren und 300 Arbeitsplätze schaffen.