Die Regierung in Tokio hat die Solarförderung nun endlich abgesegnet. Der Anteil der Erneuerbaren in Japan soll weiter steigen.
Stephan Kohler kritisiert in einem Interview die Bundesländer für ihre Blockade der Photovoltaik-Novelle. Er will mit Blick auf Strompreise die Solarförderung schnell kürzen.
Der Vorsitzende der Liberalen in Nordrhein-Westfalen will die Förderung der Erneuerbaren nicht mehr per EEG. Lindner plädiert für ein Quotenmodell für Wind, Photovoltaik und Biomasse.
Im Streit um Dumpingpreise bei Photovoltaik-Produkten will Solarworld nun auch in Europa aktiv werden. In den USA sind bereits Strafzölle gegen chinesische Photovoltaik-Wettbewerber verhängt worden.
Bundesumweltministerium sowie die mitteldeutschen Länder sollen sich darauf verständigt haben, wieder eine eigene Anlagenklasse für Photovoltaik-Systeme zwischen zehn und 40 Kilowatt zu schaffen. Auch sind zusätzliche Forschungsgelder für die Photovoltaik im Gespräch.
Centrosolar-Chef Alexander Kirsch zufolge ist die Misere vieler Photovoltaik-Unternehmen hausgemacht. Aber auch die Politik habe mit ihren Förderkürzungen einen Fehler gemacht. Und die Konkurrenz aus Asien produziere nicht so billig, wie es den Anschein habe.
Nach der ergebnislos verlaufenen Sitzung des Vermittlungsausschusses am Mittwoch verhandelt jetzt eine Arbeitsgruppe die Zukunft der Photovoltaik-Förderung. Bei der nächsten Sitzung am 27. Juni soll ein Kompromiss erreicht werden.
Einen „organischen, beherrschbaren und bezahlbaren Ausbau“ der Photovoltaik in Deutschland strebt Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) an. Das schreibt er in einem Gastbeitrag in der Financial Times Deutschland. Die aktuelle Entwicklung sei „in dieser Geschwindigkeit weder nachhaltig noch bezahlbar“.
Die Bundesnetzagentur hat am Donnerstag neue Zubauzahlen veröffentlicht. Demnach wurden im April in Deutschland knapp 359 Megawatt Photovoltaik installiert.
Regierung und Opposition konnten sich im Vermittlungsausschuss nicht über die zukünftige Gestaltung der Photovoltaik-Förderung einigen. Bis zum nächsten Treffen des Gremiums am 27. Juni soll eine informelle Arbeitsgruppe das Thema weiter beraten.