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Politik

2. Register für Photovoltaik-Anlagen in Italien ebenfalls nicht ausgeschöpft

Italiens Netzbehörde GSE hat früher als erwartet die Ausschreibungsergebnisse für das zweite Register des Conto Energia 5 veröffentlicht. Wie bereits beim ersten Register wurde die Kapazität nicht voll genutzt; von den zur Verfügung stehenden 70 Millionen Euro wurden nur 58 Millionen beantragt.

Antidumpingzölle spalten Solarbranche

Das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) erwartet angesichts der geplanten Antidumpingzölle auf chinesische Solarprodukte positive Beschäftigungseffekte für die europäische Solarindustrie. Die Allianz für bezahlbare Solarenergie (AFASE) befürchtet jedoch das Gegenteil und appelliert an die Bundesregierung, mit China eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Bürgerbewegung für mehr Photovoltaik

Der Schweizer Branchenverband Swissolar hat eine Bürgerbewegung initiiert, die eine sichere, saubere und unabhängige Energieversorgung dank Solarenergie fordert. So sollen sich auch Privatpersonen für den Ausbau der Photovoltaik engagieren können.

Studie: Förderung Erneuerbarer europaweit koordinieren

Wenn Europa im Bereich der erneuerbaren Energien weiterhin eine führende Rolle spielen will, führt kein Weg an einer besseren Abstimmung der Förderinstrumente und stabileren Rahmenbedingungen für Investoren vorbei. Das zeigt eine Studie von CMS Legal Services, einem europäischen Verbund unabhängiger Rechts- und Steuerberatungssozietäten.

Wuxi Suntech soll zwei Milliarden Euro Schulden haben

Die insolvente Tochtergesellschaft des chinesischen Photovoltaik-Herstellers hat mehr als 500 Gläubiger. Die Schulden im Inland summieren sich auf knapp zwei Milliarden Euro. Mit einigen ausländischen Gläubigern soll Suntech eine Vereinbarung über einen Aufschub erreicht haben.

USA will im Photovoltaik-Handelsstreit vermitteln

Die Regierung in Washington erwägt nach einem Agenturbericht die Importzölle auf kristalline Photovoltaik-Produkte aus China einzufrieren. Außerdem wollen die USA zwischen Europa und China vermitteln, um den drohenden Handelskrieg zu vermeiden.

EU will Energie- und Klimapolitik neu ausrichten

In der Europäischen Union bahnt sich ein neuer Streit um die Energie- und Klimapolitik an. Offenbar soll auf dem Gipfel am Mittwoch ein Beschluss gefasst werden, dass die Hilfen für erneuerbare Energien künftig kostenorientiert erfolgen sollen. Dabei zeigt sich, dass die Erneuerbaren den Börsenstrompreis für die Industrie in den vergangenen Jahren gesenkt und nicht, wie in einem Papier behauptet, massiv gesteigert haben.

Industrieverbände gegen Photovoltaik-Importzölle

Die Verbände BDI und BGA haben vor dem Verlust tausender Arbeitsplätze in Deutschland gewarnt, sollte die EU-Kommission eingeführte chinesische Photovoltaik-Produkte mit Zöllen belegen. Bundeskanzlerin Merkel wird das Thema auch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten erörtern. Die Bundesregierung will in jedem Fall die Verhängung von Importzöllen noch verhindern.

Fell: Altmaier verkennt Realität der Solarindustrie

In der Aktuellen Stunde des Bundestags lieferten sich Umweltminister Peter Altmaier und Grünen-Politiker einen Schlagabtausch zur Solarförderung. Nach Ansicht der Grünen ignoriert Altmaier den Niedergang der Photovoltaik-Industrie in Deutschland komplett. Der CDU-Wirtschaftsflügel nutzte die Debatte dagegen zur Generalabrechnung mit der Photovoltaik-Industrie in Deutschland.

Anti-Dumping-Kommission ohne Ergebnis

In Brüssel gab es keine Resultate zu vorläufigen Anti-Dumpingzollen für kristalline Photovoltaik-Produkte aus China. Die Mitgliedsstaaten haben nun bis zum kommenden Freitag Zeit, eine Stellungnahme abzugeben. Danach ist mit vorläufigen Zöllen ab Juni zu rechnen. Endgültige Zölle könnten ab Dezember fällig werden. Insider rechnen damit, dass es eine deutliche Diskrepanz zwischen von vorläufigen und endgültigen Importzöllen geben wird.