Die monatliche Degression der Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen sinkt auf 0,25 Prozent für Oktober bis Dezember. Grund ist der äußerst schwache Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen. Im August waren es 140 Megawatt. In diesem Jahr liegt die neu installierte Photovoltaik-Leistung bis Ende August bei gerade einmal knapp 1,5 Gigawatt.
Interview: Geld für Kraftwerke einfach nur, damit sie da stehen und nichts tun? Dazu könnte es kommen, wenn Lobbyisten der konventionellen Energiebranche sich durchsetzen. Carsten Pfeiffer warnt davor. Der Leiter Strategie und Politik des Bundesverbands Erneuerbare Energie erklärt im Interview, warum Kapazitätsmärkte unnötig sind.
Die Internationale Energieagentur hat eine neue Roadmap für Solartechnologien vorgestellt. Im Vergleich zur bisherigen Planung wird doppelt so so viel Strom mit Photovoltaik erzeugt.
Pro Solar, WWF Schweiz und Greenpeace starteten Mitte Juni eine Kampagne unter dem Titel „Kein Dreckstrom aus der Dose“. Nun überreichten sie 30.000 Unterschriften an den Schweizer Bundeskanzler. Aus ihrer Sicht ein deutliches Zeichen für die bevorstehenden Debatten zur Energiestrategie und Strommarktliberalisierung.
Im Zuge der Energiewende in Deutschland muss es auch eine „Energieverbändewende“ geben. Dazu hat der Präsident des Windverbands nun konkrete Vorstellungen vorgelegt. Er will die einzelnen erneuerbaren Fachverbände unter dem Dach des BEE sammeln und ihnen damit zu einer gemeinsamen starken Stimme verhelfen. Dieser Prozess ist aus Albers Sicht alternativlos, wenn die Erneuerbaren ihrer Systemverantwortung in Zukunft gerecht werden wollen.
Sind Batteriespeicher schon bald nötig oder nicht? Agora-Direktor Patrick Graichen verteidigt die Studie, die sein Think-Tank letzte Woche veröffentlichte. Die Studie soll zeigen, dass Speicher erst nach 2033 wirklich nötig sind.
Der Energiekonzern hat einen Praxistest in Nordrhein-Westfalen mit zehn Haushalten gestartet. Für die Erprobung des Zusammenspiels von Erneuerbaren, Speichern und Elektromobilität kooperiert RWE mit dem Batteriespezialisten Hoppecke, dem Photovoltaik-Unternehmen Energiebau und der TU Dortmund.
Offenbar wird EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia die staatlichen Unterstützungen für einen AKW-Neubau in Großbritannien genehmigen. Der französische Betreiberkonzern EDF soll über 35 Jahre eine Einspeisevergütung von 10,6 Cent pro Kilowattstunde erhalten. Greenpeace Energy findet dies wettbewerbsrechtlich fragwürdig.
Kommentar: Manchmal kann man sich nur wundern. Das Bundeswirtschaftsministerium kann auf eine Anfrage der Linkspartei nicht herausfinden, wie viele Solarzellen- und Solarmodulproduzenten es noch in Deutschland gibt. Dabei hätte eine einfache Anfrage an das Statistische Bundesamt genügt. Beim „Spiegel“ hingegen ist die deutsche Solarindustrie „fast tot“. Dass es bei der Photovoltaik noch viel mehr Wertschöpfung hinter dem reinen Produzieren gibt, scheint beiden egal zu sein.
Mehr als 290 private Investoren haben bereits mehr als 400.000 Euro in ein bestehendes Photovoltaik-Kraftwerk in Deutschland investiert. Der Betreiber des Solarparks verspricht den Crowdinvestoren jährliche Renditen bis 4,5 bis 5,0 Prozent.