Der Verband spricht sich dafür aus, künftig alle neuen Photovoltaik- und Windkraftanlagen auszuschreiben, um die Zubaumenge exakt steuern zu können. Zudem beharrt der BDEW darauf, dass die Politik an dem 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung festhalten soll.
Das Solarflugzeug befindet sich nun wieder im „Mission Mode“. Noch stehen fünf Etappen von Hawaii bis Dubai aus, damit die Weltumsegelung nur mit Solarenergie vollendet werden kann. Ein genauer Starttermin mit günstigen Wetterbedingungen wird derzeit noch gesucht.
Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet weiter an der weitgehenden Umstellung der Förderung von Photovoltaik und Windkraft auf Ausschreibungen. Den Verbänden, von denen erneut Kritik an dem EEG-Entwurf kommt, bleibt weniger als eine Woche Zeit, dazu Stellung zu nehmen. Die Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nun durch die Neuregelung ab 2017 ersetzt werden. Die Bagatellgrenze von einem Megawatt für die Ausschreibungen bei Photovoltaik-Anlagen ist noch enthalten, aber alles andere als sicher.
Schleswig-Holstein, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt wollen einen gemeinsamen Entschließungsantrag einbringen, der am 22. April im Bundesrat beraten werden soll. Sie wollen sich für den Erhalt von Bürgerenergie einsetzen, denen mit der Einführung von Ausschreibungen für Photovoltaik- und Windkraft-Projekte eine Benachteiligung droht.
Bei der vierten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind die Preise nochmals gesunken. Allerdings sind die Realisierungsquoten derzeit noch äußerst niedrig, so dass die Ausbauziele ein weiteres Jahr verfehlt werden könnten. Dabei würde nach Ansicht des Bundesverbands Solarwirtschaft eine Verdoppelung der Ausschreibungsvolumen, die Kosten nur wenig erhöhen.
Interview: Das Sonnenhaus-Institut war schon immer ein Vorreiter des solaren Bauens, sagt Mitbegründer Georg Dasch. Dabei spielte die Solarthermie lange die erste Geige, doch mittlerweile nehmen Photovoltaik-Anlagen auch eine zentrale Rolle ein. Was dahinter steckt, erklärt der Solararchitekt im pv magazine-Interview.
Neue und bestehende Photovoltaik-, Windkraft- oder Biomasseanlagen sollten nicht mit einem intelligenten Zähler nachgerüstet werden müssen. Auch Sicht des Bundesverbands Erneuerbare Energie würde das derzeit diskutierte Digitalisierungsgesetz eine vermeidbare Kostenlawine auslösen.
Nach einer Umfrage von Lichtblick und dem WWF Deutschland zweifeln 70 Prozent der Deutschen den Erfolg einer Förderung von Elektroautos über eine Kaufprämie an. Die Koalitionsspitzen wollen sich am Mittwochabend dazu beraten, wie sie ihre Ziele bei der Elektromobilität am besten erreichen können. Aus Sicht vieler Befragter sind Elektroautos zu teuer, ihre Reichweite ist zu gering und die Ladeinfrastruktur noch zu wenig ausgebaut.
Insgesamt stehen für die kleinen Photovoltaik-Anlagen bis fünf Kilowatt Leistung in diesem Jahr 8,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der Bundesverband Photovoltaic Austria empfiehlt Investoren, schnell zu bauen, zumal mit „keinen großen Preissprüngen nach unten“ zu rechnen ist.
Derzeit wird nehmen der EEG-Novelle auch um das Digitalisierungsgesetz gerungen. Nach Ansicht des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft sind noch Anpassungen und längere Übergangsfristen notwendig.