Nach neunmonatiger Zwangspause hat das Solarflugzeug nun die Vollendung seiner Weltumsegelung mit einer erfolgreichen Pazifik-Überquerung wieder aufgenommen. Am Sonntag landete die Solar Impulse in Kalifornien.
Die Länderkammer hat eine entsprechende Entschließung gefasst. Bürgerenergieprojekte sollen demnach eine Zuschlagsgarantie bekommen und keinen Angebotspreis abgeben müssen. Bisher sind im EEG-Gesetzentwurf noch keine Ausnahmeregelungen für Bürgersolar- oder –windparks vorgesehen.
Anlässlich der Zeremonie der Vereinten Nationen in New York, bei dem unter anderem Deutschland das Pariser Klimaabkommen unterzeichnen wird, haben Umwelt- und Erneuerbaren-Verbände einen stärkeren Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse hierzulande gefordert. Der Aufruf ist von insgesamt 18 Vereinigungen unterzeichnet worden.
Seit Monaten ringen Vertreter von Union und SPD um den richtigen Weg, wie das Ziel von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen gelingen kann. Nun haben sich die Fraktionsspitzen bei ihrem Treffen auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, das unter anderen eine Befreiung von der KfZ-Steuer für zehn Jahre und den Aufbau von öffentlichen Schnellladestationen vorsieht. Sie kündigten zudem weitere Entscheidungen für den April an.
Wenige Tage nach der Ankündigung des „Mission Mode“ wird das Solarflugzeug nun wieder abheben. Die Piloten und ihr Wissenschaftler-Team haben das passende Zeitfenster gefunden, um den 62-stündigen Flug nach Kalifornien zu wagen.
Auf der Konferenz „Energy Storage Lab 2016“, die am Dienstag in Berlin stattfand, diskutierten rund 60 Experten die Bedeutung von Batteriespeichern und Digitalisierung als zentrale Trends der Energiewende.
Nach Meinung des europäischen Verbands zeigen die Photovoltaik-Pilotausschreibungen, wie günstig Solarenergie hierzulande mittlerweile geworden ist. Daher fordert Solarpower Europe unter anderen eine Verdoppelung der jährlichen Ausschreibungsvolumen in Deutschland auf ein Gigawatt sowie die Beibehaltung der Bagatellgrenze von einem Megawatt.
Safe will mit einer IHS-Analyse zeigen, dass Modulpreise ohne Importzölle in Europa 20 Prozent billiger sein könnten. Nach Ansicht von EU Prosun hat die Vereinigung, die sich für eine Abschaffung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller in Europa einsetzt, die falschen Schlussfolgerung aus den Ergebnissen von IHS gezogen und sieht die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Solarindustrie durchaus gegeben. Ein aktueller Vergleich von Bloomberg New Energy Finance zeigt zudem, dass die CAPEX-Kosten für Photovoltaik-Anlagen in EU-Ländern locker mit China und erst recht mit USA konkurrieren können.
Die Union macht bei der anstehenden Novelle für die erneuerbaren Energien Druck auf die SPD. In einem Brief an seinen Kollegen Thomas Oppermann fordert Volker Kauder nun mit Blick auf Netzausbau und EEG-Umlage, alle neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen ab 30 Kilowatt Leistung auszuschreiben. Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nach dem Willen von CDU und CSU nicht wieder eingeführt werden.
Nach einer Umfrage von TNS-Emnid befürworten 86 Prozent der Deutschen einen beschleunigten oder wenigstens konstanten Ausbau von erneuerbaren Energie. Anhänger aller Parteien sind dabei für einen ungebremsten Zubau von Windkraft und Photovoltaik. Greenpeace nutzt diese Ergebnisse, um die Pläne der Bundesregierung bei der EEG-Reform zu kritisieren.