MR Sunstrom gewann die Ausschreibung für das Repowering der im Jahr 2001 installierten Photovoltaik-Anlage auf dem Regierungssitz in Berlin. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Solarmodule des sächsischen Photovoltaik-Herstellers installiert werden.
Neun Zuschläge mit einer festen Prämie von 1,73 Cent pro Kilowattstunde hat die dänische Energiebehörde erteilt. Alle erfolgreichen Gebote sind für dänische Photovoltaik-Projekte mit jeweils 2,4 Megawatt. Deutsche Projektierer beteiligten sich nicht an der Ausschreibung.
27 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 163 Megawatt erhielten einen Zuschlag. Das niedrigste erfolgreiche Gebot lag bei 6,26 Cent pro Kilowattstunde. Die Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet.
Die EU-Kommission hat etwa 180 Rechnungen der beiden chinesischen Photovoltaik-Hersteller in ihrem Beschluss veröffentlicht, für die nun nachträglich Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle fällig werden. Noch im Dezember könnte Brüssel ein erstes Zwischenergebnis seiner Auslaufprüfung für das Undertaking veröffentlichen, die seit gut einem Jahr läuft.
Seit Dezember müssen die erfolgreichen Bieter aus der Runde im April 2015, die ihre Photovoltaik-Freiflächenanlagen noch nicht fertiggestellt haben, einen Abschlag von 0,3 Cent pro Kilowattstunde auf ihre Vergütung hinnehmen. Wie viele dies sein werden, wird erst die Veröffentlichung des Anlagenregisters zum Jahreswechsel zeigen.
An der ersten polnischen Photovoltaik-Ausschreibung am 30. Dezember 2016 können kleinere Anlagen mit weniger als einem Megawatt Leistung teilnehmen. Insgesamt soll eine Leistung von 100 Megawatt ausgeschrieben werden. Im Jahr 2017 soll eine weitere Ausschreibung mit 300 Megawatt Gesamtleistung folgen.
Die Karlsruher Richter bestätigten zwar den Atomausstieg der Bundesregierung, gaben den AKW-Betreiber jedoch auch in Teilen Recht. Sie sollten „angemessen“ entschädigt werden, für die vorzeitige Abschaltung ihrer Kraftwerke. Bis Mitte 2018 muss die Bundesregierung nach dem Urteil nun das Atomgesetz überarbeiten.
Der Schweizer Solarverband kritisiert die Pläne der Politik, die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis kommenden Herbst um bis zu 28 Prozent zu senken. Diese Kürzung ist nach Ansicht des Verbands höher als die zu erwartende Preisreduktion bei Photovoltaik-Anlagen.
Die Umweltorganisation ist mit der jetzigen Kaufprämie unzufrieden. Damit Elektromobilität künftig eine nachhaltige Rolle spielt, muss die Bundesregierung E-Autos im Sharing- und im Flotten-Betrieb fördern. Ab 2025 sollten nach Ansicht von Greenpeace keine Wagen mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden.
Der Bundeswirtschaftsminister hält nichts von den Forderungen aus der CDU, die für ein rasches Ende der Förderung von Photovoltaik und Windkraft in Deutschland plädieren. Mit dem EEG 2017 wird mehr Markt und Wettbewerb für die Erneuerbaren kommen.