Die Anlagen sollen Solarstrom- und Obsternte an einem Ort kombinieren. Das Fraunhofer ISE wird das Projekt leiten und gemeinsam mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl die 5 Anlagen mit mindestens 1650 Kilowatt Leistung realisieren.
Ab 2023 wird es in der Hauptstadt eine Photovoltaik-Pflicht für neue Wohn- und Nicht-Wohngebäude geben. Bereits vorher will der Senat mit der „Solardachbörse“ dem Photovoltaik-Zubau in Berlin einen Schub verleihen.
Die Forscher haben ihre Studie aus dem Jahr 2017 aktualisiert, die damals zur Entscheidung beitrug, bis 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Die Aktualisierung soll nun zu einer faktenbasierten und transparenten Debatte über einen beschleunigten Kohleausstieg, wie in die Ampel-Regierung plant, beizutragen.
Der Widerstand gegen die geplante Aufnahme von Atomkraft und Gas in die EU-Taxonomie wächst. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung stellt eine Analyse vor, die davor warnt, die Taxonomie in der vorliegenden Form in Kraft zu setzen. Ein aktuelles Rechtsgutachten bezeichnet zudem das Vorhaben der EU-Kommission als verfassungswidrig. Die Frist für eine Stellungnahme der Mitgliedstaaten der EU wurde mittlerweile verlängert.
Die Vorstellung der Pläne des neuen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck für ein Klimaschutz-Sofortprogramm hat viel Echo bei Verbänden, aber auch bei Ländern hervorgerufen. Unisono wird begrüßt, dass die Ampel-Regierung bei der Energiewende aufs Tempo drücken will. Doch den hohen Erwartungen müssen nun auch Taten folgen. Noch vor der Sommerpause soll das „Osterpaket“ beschlossen werden.
Die Ampel-Regierung verspricht in einem Solarbeschleunigungspaket bessere Fördersätze für neue Photovoltaik-Anlagen. Zudem sollen die Ausschreibungsvolumen auf die ambitionierteren Ausbaupfade angepasst werden und die Photovoltaik-Pflicht im Gewerbe bis Ostern auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus sind zahlreiche Maßnahmen in anderen Sektoren geplant, um wieder auf den Pfad der Klimaneutralität bis 2045 zu kommen.
Binnen Jahresfrist hat sich der Kontostand damit um 15 Milliarden Euro erhöht. Etwa zwei Drittel davon sind auf die Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt zurückzuführen. Im Jahresvergleich haben sich allerdings auch die Einnahmen aus dem Stromhandel nahezu verdreifacht. Der neue Bundeswirtschaftsminister bestätigte die geplante Abschaffung der EEG-Umlage im kommenden Jahr.
Der Fördertopf ist mit dem Angebot grüner Anleihen der Bank verknüpft und soll so für günstige Konditionen und Rückzahloptionen sorgen. Der Auftrag für die Erweiterung des Förderangebots erhielt die KfW aus dem Bundesverkehrsministerium.
Millionen von dezentralen Erzeugungsanlagen und hunderttausende Speicher wurden in Deutschland bereits installiert. Ob und wie sich diese Anlagen zur Systemwiederherstellung oder den Betrieb kritischer Infrastrukturen im Falle eines großflächigen Stromausfalls nutzen lassen, wollen jetzt Forschende der Bergischen Universität Wuppertal herausfinden.
In Lingen soll noch im Januar eine Pipeline für Wasserstoff errichtet werden. Eine Reihe von Unternehmen erhält dafür Zuschüsse vom Bundesforschungsministerium, mit dem Ziel einige Hürden hinsichtlich beim Transport von Wasserstoff zu nehmen.