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Politik

Photovoltaik-Zubau in Niedersachsen zieht an – reicht aber nicht aus

Die Energieagentur des Bundeslands hat Photovoltaik-Anlagen mit 455 Megawatt neu für 2021 in Niedersachsen ermittelt. Doch sie sieht auch die Notwendigkeit, Hürden abzubauen, um den Zubau weiter zu beschleunigen.

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Deutlicher Anstieg der CO2-Emissionen 2021 – Umfangreiches Sofortprogramm angekündigt

762 Millionen Tonnen Treibhausgase verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr – 4,5 Prozent mehr als noch 2020. Mehr als 80 Prozent des Anstiegs geht auf den Energiesektor zurück. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz kündigte ein Sofortprogramm zur Senkung der CO2-Emissionen an. Die Dena bezeichnete die Zahlen als überholt.

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Stromsteuer-Post vom Zoll

Steuersprechstunde: Viele Betreiber kleiner Photovoltaik-Anlagen erhalten derzeit eher unverständliche Schreiben von Hauptzollämtern, in denen es um die mögliche Zahlung der Stromsteuer geht. Wir haben für Sie eine mögliche Antwort vorformuliert.

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BIPV – eine bislang eher vergessene Option zur Erfüllung der Photovoltaik-Pflicht

Interview: Immer mehr Bundesländer führen eine Verpflichtung für Neubauten ein, Photovoltaik zu installieren. Dabei sind Dachanlagen zentral, doch auch gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) könnte zur Erfüllung der Vorschriften beitragen. Doch in den Köpfen von Hausbesitzern und Planern ist dies noch nicht angekommen. Ein „1000-Fassaden-Programm“ könnte dies ändern, wie Sebastian Lange, Vorsitzender der Allianz BIPV, erklärt.

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Thüringen plant Photovoltaik-Pflicht und Fortsetzung des Förderprogramms „Solar Invest“

Im vergangenen Jahr waren die Mittel für neue Photovoltaik-Anlagen und Speicher nach wenigen Monaten ausgeschöpft. Nun steht die Neuauflage des Förderprogramms an, mit dem auch die Energieversorgung im Bundesland unabhängiger von Energieimporten werden soll. Dafür soll nun auch eine Photovoltaik-Pflicht für alle Neubauten sowie bei Dachsanierungen und Parkplätzen kommen, wie es ein Antrag der Regierungsfraktionen fordert, der kommende Woche im Landtag diskutiert werden soll.

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McKinsey Energiewendeindex: 200 Gigawatt Bedarfslücke bis 2030 droht – Ausbau von Photovoltaik vervierfachen

Der neue Energiewende-Index gibt keine gute Prognose ab, um das Ziel bis 2030 zu erreichen. Nur drei von 15 Indikatoren sind nach Einschätzung der Analysten „stabil realistisch“, sieben stehen auf der Kippe und fünf sind unrealistisch – wobei die Auswirkungen des Ukraine-Krieges noch nicht einmal berücksichtigt sind. Wenn keine Lücke entstehen soll, muss nicht nur der Zubau der Photovoltaik vervierfacht werden, sondern auch von Windkraft an Land verdoppelt und von Windkraft auf See verdreifacht werden.

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Sinkende Förderungen sowie steigende Zinssätze und CO2-Preise könnten den Ausbau der erneuerbaren Energien behindern

Deutsche und Schweizer Forscher haben eine neue Studie veröffentlicht, die die Vorstellung einer kontinuierlichen Senkung der Kosten für erneuerbare Energien angesichts steigender Zinssätze und höherer CO2-Preise in Frage stellt. Sie skizzieren ein Szenario, in dem die Zinssätze um bis zu 5 Prozent steigen könnten und die öffentlichen Anreize für erneuerbare Energien allmählich auslaufen würden. Dies könnte zu einem Verlust von 536 Gigawatt an neuen Kapazitäten für erneuerbare Energien führen, verglichen mit einem Szenario, in dem die Zinssätze auf dem derzeitigen Niveau bleiben.

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Kabinett beschließt Vorlage zur Abschaffung der EEG-Umlage zur Jahresmitte

Ab 2023 soll die EEG-Umlage komplett aus dem Energie- und Klimafonds finanziert werden. Bundeswirtschaftsminister Habeck hält weitere Entlastungen für die Stromkunden für notwendig. Einer Verlängerung der AKW-Laufzeiten erteilte er nach einer gemeinsamen Prüfung mit dem Bundesumweltministerium eine Absage.

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Aiwanger fordert 100 Milliarden Euro an gezielter Förderung für Energiewende – Linder verweist auf 200 Milliarden Euro in seiner Haushaltsplanung

Der Krieg in der Ukraine sorgt auch im Energiesektor für Wirbel. Es besteht Einigkeit, dass es mehr Investitionen in Photovoltaik und Erneuerbare allgemein braucht. Aber auch Wasserstoff und Speicher werden als elementar angesehen. Doch wie der Ausbau beschleunigt werden soll, ist noch eher offen.

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BSW-Solar: EEG-„Osterpaket“ setzt zu geringe Anreize für Photovoltaik-Dachanlagen

Der Verband begrüßt zwar die Heraufsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele, warnt jedoch zugleich vor einer „Solarturbo-Fehlzündung“. Nach Ansicht der Bundesverbands Solarwirtschaft müssen der Fördermechanismus für Dachanlagen neu aufgesetzt werden und zudem mehr Flächen für Solarparks freigegeben werden.

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