Die Umsätze der weltweiten Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern werden IHS zufolge in diesem Jahr wohl geringer als im Vorjahr ausfallen. Gründe dafür sind die rapiden Preisrückgänge bei Wechselrichtern für Großprojekte sowie der Kostendruck auf wichtigen Photovoltaik-Märkten.
Der auf Photovoltaik-Wechselrichter und Energiespeicherlösungen spezialisierte Hersteller ist zahlungsunfähig. Beim Amtsgericht Esslingen stellte Solutronic daher nun einen Insolvenzantrag.
Die wichtigste chinesische Produktionseinheit des Photovoltaik-Herstellers befindet sich bereits in einem Insolvenzverfahren. Die europäische Tochtergesellschaft mit Sitz in der Schweiz hat seit Monaten ein Schuldenmoratorium der Behörden laufen. Nun haben Anleiheinhaber in den USA einen Insolvenzantrag für Suntech gestellt. Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen hat nun drei Wochen Zeit, auf die Petition zu reagieren.
Während die US-Tochter des Photovoltaik-Unternehmens bereits verkauft ist, befindet sich die deutsche Gesellschaft nun im Insolvenzverfahren. Das Betriebs- und Wartungsgeschäft von Gehrlicher Solar läuft zunächst aber weiter.
Der Geschäftsbetrieb bei dem Photovoltaik-Großhändler geht zunächst weiter. Der nun eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter will die bereits zuvor geführten Gespräche mit Investoren fortsetzen und Restrukturierungsmaßnahmen weiter umsetzen. Die Gehälter sind zunächst über das Insolvenzgeld gesichert.
Der Berliner Modulhersteller bestätigte einen Zeitungsbericht, wonach er seine Produktion phasenweise stilllegt. Solon soll Zahlungsschwierigkeiten haben, die den Einkauf von Materialen derzeit schwierig machen. Noch im Oktober soll die Fertigung aber wieder planmäßig aufgenommen werden.
Kaum ein Zell- oder Modulhersteller schrieb im ersten Halbjahr schwarze Zahlen. Außerdem waren die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nicht in dem Bereich, die Hightech-Unternehmen kennzeichnen. Das erklärte Analystin Jenny Chase auf der EU PVSEC in Paris.
Das US-Unternehmen will den Hersteller bis zum Jahresende übernehmen. Die Transaktion soll über die Ausgabe von Aktien geschehen. Insgesamt wird Solarcity voraussichtlich rund 158 Millionen US-Dollar für die Übernahme zahlen.
Der chinesische Konkurrent soll ein Gebot für die Übernahme des insolventen Photovoltaik-Hersteller abgegeben haben. Allerdings fehlt noch die Zustimmung der Gläubiger für die Übernahme von Wuxi Suntech. Außerdem ist unklar wie der eher kleine Hersteller Shunfeng die Transaktion finanzieren wird.
Interview: Stefan Rinck, Präsident und CEO von Singulus Technologies, über den Markt für Maschinenbauer und ein neues Produkt, mit dem der Wirkungsgrad von Zellen erhöht werden kann.