Die Vereinigung geht davon aus, dass das Land bis 2030 ein Viertel seines Energiebedarfs mit Erneuerbaren decken wird. Die Photovoltaik wird daran erheblichen Anteil haben. Allerdings muss Indien noch einige Maßnahmen ergreifen, um das Potenzial auch wirklich zu heben.
Das Land hat damit den Rekordzubau aus dem Vorjahr bereits in den ersten sieben Monaten übertroffen. AECEA erwartet für das Gesamtjahr eine neu installierte Photovoltaik-Leistung zwischen 40 und 45 Gigawatt.
In den vergangenen Monaten hat der Photovoltaik-Hersteller die Produktion umfangreich modernisiert. Dies und die hohe Nachfrage ermöglicht es Solarwatt nun, seine Glas-Glas-Module günstiger anzubieten.
Der 2016 gestartete Modulhersteller verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen positiven Geschäftsverlauf und bewegte sich in die Gewinnzone. Bislang ist ein Siebtel der Produktionskapazität ausgelastet. Bis Jahresende will das Photovoltaik-Unternehmen die Produktion weiter erhöhen und sein Vertriebsnetz in verschiedenen europäischen Ländern ausbauen.
Grund für die kurzfristige Erhöhung ist ein Engpass bei der Belieferung sowie die hohe Nachfrage nach Modulen in den USA und Europa. Die Lage soll sich Trendforce zufolge Mitte September wieder entspannen. Derzeit leiden besonders die taiwanesischen Zellhersteller unter dem Preissprung, während Silizium- und Waferhersteller profitieren.
Der katarische Investor unterstrich die Bedeutung des Erhalts der deutschen Photovoltaik-Produktionsstandorte. Perspektivisch soll die Solarworld-Produktion eine Vorlage für eine integrierte Fertigung in Katar sein. Derweil hat Hemlock in den USA das Berufungsverfahren gegen die insolvente Solarworld-Tochter aus Sachsen gewonnen. Ob der US-Siliziumhersteller seine knapp 800 Millionen US-Dollar wirklich bekommt, kann dennoch weiter bezweifelt werden.
Neben dem Nordic Development Fund und Norfund gehört auch die deutsche KfW zu den Investoren. Mit dem Geld sollen Eigenkapitalbeteiligungen beim Ausbau die Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien in den Ländern der Sub-Sahara unterstützt werden.
Im ersten Halbjahr hat der Schweizer Technologiekonzern Bestellungen von 308,5 Millionen Schweizer Franken eingesammelt. Das EBIT-Ergebnis war allerdings weiter negativ. Meyer Burger bleibt für das zweite Halbjahr dennoch optimistisch und organisiert seine Geschäftsführung neu.
Das erfolgreiche Konsortium bei der Ausschreibung für die Gigawatt-Anlage im türkischen Konya hat seinen Zeitplan konkretisiert. pv magazine liefert ein Update über den Stand beim geplanten Photovoltaik-Kraftwerk mit einem Gigawatt Leistung sowie der damit verbundenen Modulfertigung.
Wegen der weltweit hohen Photovoltaik-Nachfrage nimmt der Hersteller eine neue Produktionslinie in Gumi in Betrieb. Bis zum Jahresende will LG über Fertigungskapazitäten von 1900 Megawatt für seine Solarmodule verfügen und diese bis 2020 nahezu verdoppeln.