Ein Teil derjenigen, die Photovoltaik- und Windkraftanlagen betreiben, machen derzeit hohe Gewinne. Die nun geplante Abschöpfung von Mehrerlösen ist eine bittere Pille. Obwohl die Notwendigkeit, die Strompreisbremse zu finanzieren, auf der Hand liegt, besteht die Gefahr, die Investitionsbereitschaft in neue Anlagen und den Markt für Stromlieferverträge zu beschädigen. Wir diskutieren Ursachen und Auswirkungen im pv magazine Podcast.
Die Firma Botree Cycling will in Guben bis zu 100 Millionen Euro investieren. Insgesamt 100 Stellen und bis zu 30 Ausbildungsplätze sollen entstehen. Die Inbetriebnahme ist für 2025 vorgesehen.
Die Wattpilot-Wallboxen von Fronius erlauben jetzt auch Lastmanagement. Zudem wird die Ladestation in die Photovoltaik-Monitoring-Software des Unternehmens eingebunden. Auch die W-Lan-Reichweite hat Fronius erhöht.
Die Schweiz wird 2023 Photovoltaik mit 600 Millionen Schweizer Franken fördern. Das gab das Bundesamt für Energie bekannt. Auch veröffentlichte es Zubauzahlen für das laufende Jahr: Von Januar bis Oktober 2022 wurden etwa 24.000 Photovoltaik-Anlagen für die Einmalvergütung angemeldet. Für das Gesamtjahr könnte eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von einem Gigawatt erreicht werden.
Deutschlands braucht bis 2035 über 250.000 Photovoltaik-Fachkräfte, um seine Klimaziele zu erreichen. Derzeit gibt es lediglich 50.000. Deswegen bildet Enpal bereits seit 2021 Handwerker für die Montage von Photovoltaik-Anlagen in einer eigenen Akademie aus. Gestern hat das Start-up ein neues Schulungszentrum in Blankenfelde-Mahlow südlich von Berlin eingeweiht.
Das Modul verfügt über 108 monokristalline n-type-Halbzellen. Die durchschnittlichen Wirkungsgrade betragen 21,51 bis 22,02 Prozent. Es ist nach IEC 61215, IEC 61730 und für die Brandschutzklasse A nach IEC 61730-2 zertifiziert.
Zum ersten Mal wird die Alpenrepublik in diesem Jahr wohl ein Gigawatt-Markt werden. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung des Landes könnte damit 4 Gigawatt erreichen, im Vergleich zu 2,78 Gigawatt Ende 2021. TPPV erwartet, dass das Land bis 2030 jedes Jahr mehr als ein Gigawatt Photovoltaik installieren wird.
Das Schweizer Unternehmen profitiert von verbesserten Rahmenbedingungen, die das Parlament jüngst beschlossen hat, um die Winterstromproduktion aus erneuerbaren Energien zu erhöhen. Der Energiekonzern hat kürzlich das Photovoltaik-Kraftwerk „Alpin Solar“ in 2500 Meter Höhe fertiggestellt. Das nächste Photovoltaik-Kraftwerk in den Bergen ist in der Planung.
Mit seiner Enector-Wallbox will Kostal helfen, den solaren Eigenverbrauch zu erhöhen. Elektroautos lassen sich damit mit bis zu elf Kilowatt Leistung laden.
Der Batteriehersteller will am neuen Produktionsstandort aus neuen und gebrauchten Elektroauto-Batterien Großspeicher für die Industrie fertigen. In der ersten Ausbaustufe investiert Fenecon 22 Millionen Euro.