Interview: Der dänische Photovoltaik-Projektentwickler Be Green Renewables will in den kommenden Jahren Anlagen mit mehr als sechs Gigawatt realisieren. Er steigt jetzt auch in den deutschen Markt ein und die Geschäftsführung übernimmt ein alter Bekannter. Lars Josten, zuvor jahrelang CEO von Pfalzsolar, sprach mit pv magazine darüber, was ihn zu diesem Schritt bewegte und er in der nächsten Zeit vorhat.
Epishine, ein Hersteller von gedruckten organischen Photovoltaik-Modulen, hat eine neue Fabrik im schwedischen Linköping eröffnet. In dem Werk werden Rolle-zu-Rolle-Anlagen zur Herstellung neuer Produkte für den Ersatz von Batterien mit geringem Stromverbrauch und für den Markt für energieautarke Elektronik genutzt.
Fronius präsentierte kürzlich seine neue, stark vergrößerte Produktion in Sattledt in Österreich und erläuterte seine Wachstums- und Resilienzstrategie gegen künftige Krisen. pv magazine sprach mit Thomas Herndler, Chief Operating Officer bei Fronius, und mit Martin Hackl, Global Director Marketing und Sales des Geschäftsbereichs Solarenergie, darüber, wie das Unternehmen unabhängig bleiben und doch wettbewerbsfähig sein kann.
Photovoltaik-Anlagen mit Wildblumen und Co werden immer beliebter und sollen vom Vorzeigeprojekt zum Industriestandard entwickelt werden. Genau definiert hat das aber noch niemand. Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende will daher mit Stakeholdern aus Umweltschutz und Entwicklern an der Ausformulierung solcher Standards arbeiten.
Mit dem dynamischen Tarif können die Betriebskosten für Wärmepumpen und Klimasysteme von Daikin künftig halbiert werden. Die Luft-Wasser-Wärmepumpen können dabei auch ohne Photovoltaik-Anlage für Heizung, Kühlung und Warmwasserbereitung in die „Heartbeat“-Plattform von 1Komma5° integriert werden.
Die Bundesregierung wollte ein Sondervermögen, das zur Bewältigung der Corona-Krise eingesetzt wurde, für den Klimaschutz umwidmen. Dem erteilte das Karlsruher Gericht nun eine Absage. Jetzt muss die Bundesregierung Klimaschutz durch den regulären Haushalt im Rahmen der Schuldenbremse finanzieren und kann nicht auf Sondervermögen zurückgreifen.
In seinem aktuellen Statusreport werden auch die Herausforderungen für die Stromnetzes der Zukunft thematisiert. Zudem werden passenden Rahmenbedingungen für eine Photovoltaik-Produktion in Deutschland gefordert.
Photovoltaik-Kraftwerke waren im ersten Quartal 2023 relativ wenig von Redispatchmaßnahmen betroffen. Die Abregelung erfolgt dagegen sehr häufig bei Windparks auf See, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht.
Das Photovoltaik-Unternehmen aus Nantes hat eine Beteiligung von 20 Prozent erworben und erhält einen Sitz im Aufsichtsrat. Seine Expertise in der Dünnschicht-Abscheidung soll dazu beitragen, die Entwicklung von Modulen mit Silizium-Perowskit-Tandemsolarzellen zu beschleunigen, die Holosolis in einem zweiten Schritt herstellen und vermarkten will.
Verschiedene Investoren aus Schleswig-Holstein beteiligten sich an der ersten Finanzierungsrunde des 2020 gegründeten Start-ups. Mit seiner Ki-gestützten Plattform „gridcert“ hat es seither mehr als 700 Photovoltaik-Anlagen größer 135 Kilowatt bei der Anlagenzertifizierung erfolgreich unterstützt. Gründer Ibsch sieht die mit dem „Solarpaket 1“ vorgesehenen Änderungen beim Anlagenzertifikat durchaus kritisch und aktuell sorgen sie für Verunsicherung bei Projektierern.