Aus unserem Magazin: In etlichen Regionen gehen Netzbetreiber schon beinahe standardmäßig dazu über, den Anschluss neuer Photovoltaik-Anlagen nur noch mit Nulleinspeisung zu gewähren. Warum das in gewisser Weise sogar eine gute Nachricht ist und wie der rechtliche Rahmen für Installateure und Anlagenbetreiber gesteckt ist, erklärt Fachanwalt Sebastian Lange im Interview.
Ein Formfehler bei der Anmeldung neuer Photovoltaikanlagen kann teuer werden. Wer dem Netzbetreiber die Einspeisevergütung nicht ausdrücklich als Veräußerungsform meldet, erhält für eingespeisten Solarstrom unter Umständen keinen Cent.
Aus unserem Magazin: Wer heute eine Photovoltaikanlage kauft, tickt anders als ein typischer Käufer vor zehn Jahren. Coach Ulrich Winter hilft Handwerksbetrieben, sich darauf einzustellen und mit einem klaren Profil aufzutreten. Wir haben ihn gefragt, wie ein Traditionsbetrieb bei den derzeitigen Marktveränderungen im Wettbewerb bestehen kann.
Retrospektive 2025: Die Beschwerden über zu spät gezahlte Vergütungen für Photovoltaik-Anlagen häufen sich, zuletzt sorgte eine Umfrage der DPA für Schlagzeilen. Nun hat die Bundesnetzagentur ein Verfahren gegen den Verteilnetzbetreiber Westnetz eröffnet.
Der Ausbau intelligenter Messsysteme kommt in Deutschland weiter nur langsam voran. Zwar haben die Messstellenbetreiber die gesetzlich geforderte Quote von 20 Prozent der Pflichteinbaufälle erreicht, insgesamt sind aber erst 3,8 Prozent aller Messlokationen mit Smart Metern ausgestattet, wie die Bundesnetzagentur in ihrem aktuellen Quartalsbericht zeigt.
Retrospektive 2025: Lerchen und andere Vogelarten lassen sich nicht von Solarparks abschrecken. Im Gegenteil, sie brüten hier erfolgreicher als an vielen anderen Orten. Ein Besuch in einem der größten Photovoltaik-Kraftwerke Deutschlands zeigt, dass die Flächen als Rückzugsraum angenommen werden und sie auch positive Auswirkungen auf die Umgebung haben können.
Retrospektive 2025: Mehr als 70.000 Solarmodule haben die Forscher im Kalibrierlabor „CalLab PV Modules“ seit 2012 vermessen. In den ersten Jahren lagen die Messergebnisse meist über den Angaben der Modulhersteller, doch seit 2017 erkennen die Forscher einen gegenläufigen Trend, der bislang in Abweichungen von durchschnittlich 1,3 Prozent im Jahr 2023 gipfelte.
Aus unserem Magazin: Mit dem Solarspitzengesetz werden bei neu gebauten Photovoltaikanlagen künftig nur noch Einspeisungen vergütet, wenn die Börsenpreise im Plus sind. Mit gutem Energiemanagement halten sich die Einbußen in Grenzen. Bestandsanlagen, die freiwillig in den neuen Mechanismus wechseln und einen Bonus bekommen, können sogar einen Vorteil haben.
Retrospektive 2025: Mit dem Solarspitzen-Gesetz hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Vergütung für Strom aus neuen Photovoltaik-Anlagen mit mehr als zwei Kilowatt Leistung bei negativen Strompreisen entfällt. Allerdings gibt es dafür einen Nachholmechanismus, durch den die entsprechenden Zeiten nach dem Ende der regulären EEG-Förderung angehängt werden. Wie dieser funktioniert, hat sich pv magazine im Detail vom Bundesverband Solarwirtschaft erklären lassen.
Retrospektive 2025: Die vier Mitgliedsunternehmen haben Preise für den Einbau ausgewertet und beklagen, dass viele Netzbetreiber die geltenden Obergrenzen ignorieren. Rabot Energy und Tibber haben die Netzbetreiber LEW und Bayernwerk wegen Forderungen von mehr als 800 Euro für einen Smart-Meter-Einbau abgemahnt. Octopus bietet seine Dienste in Sachen Smart Meter nun auch anderen Unternehmen, etwa Photovoltaik-Installateuren, an.