Mit dynamischen Entgelten und Baukostenzuschüssen sollen Volleinspeiser ab der Niederspannung künftig an den Netzkosten beteiligt werden. Batteriespeicher und Prosumer sind von den vorliegenden Vorschlägen nicht betroffen, da Netzentgelte in einem separaten Verfahren festgelegt werden.
Die pv magazine-spotlight-Auszeichnung vergibt unsere Jury in der Februarausgabe gleich zweimal: für Lumera und für Cleverwatt. Beide Lösungen setzen auf datenbasierte Prognosen und algorithmische Verarbeitung großer Datensätze, um Energiekosten im Gewerbe und in der Industrie systematisch zu senken. In der Herangehensweise zeigen sich leichte Unterschiede.
Neben dem Rekordmodul erreichten die Freiburger-Forscher bei einem weiteren Tandem-Modul mit einer anderen Kombination eine Effizienz von 31,3 Prozent. Auch dies stellt einen Rekord dar, wobei die kostengünstigere Silizium-Technologie eingesetzt wird.
Einer von zwei Bebauungsplänen für die 2023 ans Netz gegangene Photovoltaik-Freiflächenanlage hatte vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg keinen Bestand. Bei der Fertigstellung hatten alle Beteiligten – neben den Projektgesellschaften SEBG und Solarparc das EPC-Unternehmen GP Joule und der Energieversorger Mainova – einhellig die schnelle Umsetzung gelobt. Das Gericht erkannte nun „beachtliche materielle Mängel“. Der Fortbestand der Anlage dürfte indes nicht gefährdet sein.
Drei Tage lang präsentierten auf der Messe in Essen mehr als 1100 Aussteller ihre Produkte und Ideen. Das Batteriespeicher-Business nimmt mittlerweile viel Raum ein, blickt allerdings mit Sorge auf die anstehenden politischen Entscheidungen. Im nächsten Jahr soll die E-World noch größer ausfallen.
Contracts for Difference sollen Überförderung verhindern – doch wie stark verändern sie Geschäftsmodelle und Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen? Eine Analyse der rechtlichen Spielräume und der ökonomischen Folgen für Projektierer und Investoren.
Für das ausgeschriebene Volumen von 2328 Megawatt gingen bei der Bundesnetzagentur 634 Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 5247 Megawatt* ein. Die Zuschlagswerte schwankten zwischen 4,40 und 5,30 Cent pro Kilowattstunde.
Zum drittem Mal hat pv magazine Angebote zur Vermarktung von Batteriespeichern in einer Marktübersicht zusammengefasst. Zu beobachten ist ein Trend der Algotrader/Optimierer zur Erweiterung auf Speicher unterhalb der Megawatt-Kategorie. Auch Co-location haben fast alle Anbieter im Portfolio, die meisten auch mit Grünstromspeichern. Viele bieten Leistungen für Multi-Use-Konzepte an.
Die Kosten für Agrarvoltaik übersteigen die landwirtschaftlichen Vorteile bei weitem, sagen Forscher des Thünen-Instituts für Agrartechnologie. Das lässt Zweifel an Subventionen aufkommen und macht die Notwendigkeit kostengünstigerer Systemkonzepte deutlich.
Batteriespeicher im Saisonbetrieb: Je nach Geschäftsmodell ist der Batteriespeichereinsatz sehr saisonal geprägt. In Hamburg wird ein 4-Megawatt-Speicher im Sommer an der Börse vermarktet und kappt im Winter die Stromspitzen des Verkehrsbetriebs. Ein sinnvolles Modell mit administrativen Hürden.