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Magazin Archiv 2022

Warum die Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen plötzlich unterzeichnet sind

Analyse: Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft hat nach Gründen gesucht und Mitglieder befragt, warum es beim Ausbau der Solarparks in Deutschland derzeit nicht mit den Volumen vorangeht, die möglich sind und gebraucht werden. Die Gründe sind mannigfaltig, doch es gebe in den meisten Fällen einfache Lösungen dafür.

Akzeptanz ist möglich

Bürgerbeteiligung: Nicht eingehaltene Investorenzusagen sind nur ein Teil der Kritik, die über das 154-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk im brandenburgischen Döllen geäußert wird. Man habe die Unkenntnis der Bürger und Verwaltung genutzt, konstatiert Helmut Adamaschek, Gemeindevertreter in Gumtow. Dabei setzt er sich sonst für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ein – wenn sie richtig gemacht sind.

Statistisch extrem selten

Zellschädigungen: Senec versetzte viele seiner 80.000 installierten Speicher nach drei Bränden am 9. März in einen Stand-by-Modus. Seither läuft die Ursachen­forschung und parallel zur Wiederinbetriebnahme ist ein neues Schutzkonzept entwickelt worden, um solche Zwischen­fälle künftig bereits im Vorfeld zu verhindern.

Vernetzt und verfügbar in der Datendrehscheibe

Dienstleistungen: Das Start-up Streamergy bietet eine Cloudlösung für die Vernetzung von Erneuerbare-Energien-Anlagen mit unterschiedlichen Anwenderportalen an. Kunden erhalten die volle Datenhoheit und sollen mit dem Datenbestand jede Anwendung bedienen können.

Stromsteuer-Post vom Zoll

Steuersprechstunde: Viele Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen erhalten derzeit eher unverständliche Schreiben von Hauptzollämtern, in denen es um die mögliche Zahlung der Stromsteuer geht. Wir haben für Sie eine mögliche Antwort vorformuliert.

Prädiktive Diagnostik für mehr Sicherheit

Lithium-Ionen-Batterien: Die Ursachen für Batteriebrände können vielfältig sein. Accure hat eine Software entwickelt, mit der für jede Batterie mehr als 20 sicherheitsrelevante Parameter überwacht werden, um frühzeitig schadhafte Batteriezellen erkennen und austauschen zu können. Wie das funktioniert, erklärt Gründer Kai-Philipp Kairies.

Wann eine Ladesäule öffentlich ist

Serie Elektromobilitäts-Installation: Die Bundesnetzagentur und das Umweltbundesamt haben eine Klarstellung veröffentlicht, wann ein Ladepunkt als öffentlich zugänglich gilt. Sie reagieren damit auf vereinzelte Angebote, in denen private Ladesäulen für öffentlich erklärt werden sollten, um noch stärker von den Einnahmen aus dem THG-Quotenhandel zu profitieren. Der pauschale Schätzwert für private Elektroauto-Fahrer hat weiter Bestand.

Soziale Wärme

Heizkosten: Klimaneutrales Heizen muss nicht teurer sein als konventionelles Heizen. Das zeigen erste Wohnungsbauprojekte wie das Mehrfamilienhaus einer Münchner Baugenossenschaft. Können die dort verwendeten Technologien als Blaupause für die Wärmewende in Altbau-Mehrfamilienhäusern dienen?

Mehr Akzeptanz durch Doppelnutzung?

Anlagenkonzepte: Agrarflächen doppelt zu nutzen klingt toll. Aber was ist wann richtig? Wir vergleichen Freiflächen-Solarparks und Agri-Photovoltaikanlagen. Wie die Politik in diesem Zusammenhang agiert, scheint nicht immer gerechtfertigt.

Den Strom im Dorf lassen

Energy Sharing: Wer heute privat eine Photovoltaikdachanlage baut, achtet vor allem auf das eigene Haus. Das kann sich zukünftig ändern. Etliche Konzepte zeigen, wie auch Quartiere, Gemeinden, Wohnviertel und Häuser­zeilen Strom nicht nur lokal produzieren, sondern auch gleich vor Ort verbrauchen.