Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Der ehemalige Vorstand von Phoenix Solar hat seine Firma Reniva samt Mitarbeiter an den Energiekonzern übertragen. Bächler soll sich künftig um die Entwicklung neuer Photovoltaik-Geschäftsmodelle bei Eon Solar in Deutschland und perspektivisch in Europa kümmern. Zudem ist die Expertise des Reniva-Teams hilfreich angesichts der starken Nachfrage nach dem Eon-Ertrags- und Qualitätscheck für bestehende Photovoltaik-Anlagen.
Steuern, Umlagen und Abgaben machen nach der jüngsten Analyse des BDEW mittlerweile 54 Prozent des Strompreises für private Haushalte aus. Der Stromvertrieb kommt nur noch auf 21 Prozent.
Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet unter Hochdruck an der EEG-Reform. pv magazine liegt Referentenentwurf vor, der an der Bagatellgrenze von einem Megawatt für die Ausschreibungen bei Photovoltaik-Anlagen festhält. Unionspolitiker üben allerdings in einem Brief an das Kanzleramt massive Kritik daran. Die Grünen und Greenpeace warnen dagegen, dass Deutschland eine Rolle rückwärts bei der Energiewende macht, wenn die Umstellung auf Ausschreibungen erfolgt.
Die Gegner der erneuerbaren Energien vergessen und verschweigen gern, dass auch Atom und Kohle in der Vergangenheit stark subventioniert worden sind. Kemfert spricht hier von einem dreistelligen Milliardenbetrag, wobei die Kosten für den Rückbau und Endlagerung dazu kommen. Sie plädiert dafür, dass trotz niedrigem Ölpreis genau jetzt in die Energiewende investiert werden muss.
Interview: Nach einer längeren Durststrecke ist für die französische Solarbranche nun wieder eine Aufbruchsstimmung greifbar, sagt Sven Rösner, stellvertretender Geschäftsführer des Deutsch-französischen Büros für erneuerbare Energien (DFBEE). Die Regierung in Paris sendet deutliche Signale, dass sie auf einen verstärkten Photovoltaik-Ausbau setzen will. Damit könnte Frankreich zu einem wichtigen Wachstumsmarkt in Europa werden.
Die Vergütungszahlungen für EEG-Anlagen sind im vergangenen Jahr auf 24,1 Milliarden Euro gestiegen. Aus der Union kommen nun Stimmen, die Sofortmaßnahmen fordern. Greenpeace sieht dahinter die durchsichtige Ideologie der ewiggestrigen Kohle- und Atomlobby.
Auf einer Veranstaltung in Berlin hat der Berliner Think-Tank seine Studie vorgestellt, die für einen Kohleausstieg bis 2040 in Deutschland plädiert, und die Debatte darüber eröffnet. Sie ist als Beitrag für den zu erstellenden „Klimaschutzplan 2050“ gedacht. Beim Bundeswirtschaftsministerium und Erneuerbaren-Verbänden stößt der Plan auf wenig Gegenliebe.
Die Stromerzeugungsdaten für das vergangene Jahr werden derzeit von verschiedenen Experten ausgewertet. Nun hat das Fraunhofer-ISE die Zahlen vorgelegt. Die Wissenschaftler verweisen nochmals darauf, dass im Juli die Photovoltaik-Anlagen mehr Strom erzeugten als die deutschen AKWs.
Die Zahl der neu installierten Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr dürfte unter 1,5 Gigawatt liegen. Dennoch haben die bestehenden Solaranlagen deutlich mehr sauberen Strom geliefert als im Jahre davor, wie eine Auswertung zeigt.
Nicht nur Photovoltaik und Windkraft haben im vergangenen Jahr so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. Auch die Kohlekraftwerke liefen auf Hochtouren und sorgten so dafür, dass Deutschland viel zu viel Energie produzierte, um sie selbst nutzen zu können. 60,9 Terawattstunden wurden ins Ausland exportiert – das ist etwa ein Zehntel der Gesamtproduktion.