Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Nach den Analysten von BNEF hat nun auch die Erneuerbaren-Organisation einen neuen Bericht veröffentlicht, der das weitere Kostensenkungspotenzial von Photovoltaik und Windkraft aufzeigt. 2025 werden die durchschnittlichen Stromgestehungskosten für diese beiden Technologien der IRENA zufolge bei etwa fünf bis sechs US-Dollarcent pro Kilowattstunde liegen.
In Vorbereitung des dritten pv magazine Quality-Roundtables berichten wir über eine Umfrage unter Herstellern mit Fertigung in Europa zu Strategie und Qualität. Die Frage ist: Was macht „made in Europe“ interessant, wenn man Module für eine Solaranlage sucht.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Solarworld produziert seit August 2000 in Europa Module und dürfte zu den bekanntesten Herstellern gehören. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich das Unternehmen vehement für die Zölle für chinesische Photovoltaik-Produzenten einsetzt, und sich damit auch viele Feinde geschaffen hat.
Kurzvorstellung Modulproduzenten in Europa: Solarwatt produziert seit 1993 in Europa Solarmodule. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Insolvenzsverfahrens in Eigenverwaltung vor einigen Jahren hat es sich strategisch sehr klar als Photovoltaik-Systemlieferant positioniert und gehört mehrheitlich Stefan Quandt, einem der Haupteigentümer von BMW.
Feature: Solarwatts Batteriesystem „My Reserve“ ist auf der Intersolar Europe 2015 vorgestellt worden und traf auf große Resonanz. Der Gründer von Smart Solar Consulting, Götz Fischbeck, hat sich im Entwicklungs- und Fertigungszentrum von Solarwatt in Frechen umgesehen, um herauszufinden, was das Besondere an diesem Photovoltaik-Heimspeichersystem ist.
Der Bundeswirtschaftsminister hebt besonders die enorme Kostensenkung bei Photovoltaik-Anlagen hervor. Zudem verspricht er einige Impulse, um den Zubau zumindest wieder auf das politisch festgelegte Ziel von 2,5 Gigawatt neu installierter Leistung jährlich zu bringen. Bei der drohenden Stromsteuer-Belastung für Photovoltaik-Eigenverbrauch erteilt er den Plänen aus dem Bundesfinanzministerium eine klare Absage.
Die Bagatellgrenze für die Photovoltaik-Ausschreibungen soll nach dem Willen der Politik bei 750 Kilowatt liegen. Dafür ist geplant, das Kontingent auf jährlich 600 Megawatt zu erhöhen. Der BSW-Solar kritisiert vor allem die unegerechtfertigten Belastungen der Photovoltaik durch Steuern und Abgaben.
Beim erneuten Spitzentreffen im Kanzleramt sind weitgehende Kompromisse erreicht worden. So soll die Ausschreibungsmenge für Photovoltaik-Anlagen auf 600 Megawatt jährlich erhöht werden. Dafür soll die Bagatellgrenze auf 750 Kilowatt sinken. Am kommenden Mittwoch soll nun das Kabinett die Gesetzesvorlage zur EEG-Reform beschließen.
Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte nun Kritik an der geplanten Gesetzesänderung des Finanzressorts, dass Eigen- und Direktverbrauch aus Erneuerbaren-Anlagen künftig mit der Stromsteuer belasten will. Zuvor sprach der Bundesverband Solarwirtschaft bereits von einem neuen Schildbürgerstreich der Regierung.
Die Politik will nun offenbar die Grundidee ihrer 1999 eingeführten Ökosteuer ad absurdum führen. In einem Referentenentwurf zur Änderung des Energiesteuer- und Stromsteuergesetzes ist vorgesehen, künftig auch den Eigenverbrauch aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen mit der Stromsteuer von 2,05 Cent pro Kilowattstunde zu belasten. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert, den Vorschlag der Ökosteuer auf Solarstrom möglichst rasch zu stoppen, zumal auch die europarechtliche Begründung einer Prüfung nicht standhält.