Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In einem Gedankenexperiment hat der Berliner Think-Tank verschiedene Energieszenarien für 2050 modelliert. Dabei zeigt sich, dass ein Stromsystem basierend auf Photovoltaik, Windkraft und Speicher zumeist kostengünstiger ist als ein fossiles Pendant.
Die Photovoltaik-Anlagepreise sinken, die Strompreise steigen und dazu könnten sich im Februar noch die Einspeisevergütungen für Solarstrom leicht erhöhen. Die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg hält daher Photovoltaik-Renditen von mehr als sechs Prozent wieder für möglich – mehr als bei vielen anderen Kapitalanlagen derzeit.
Anträge können zwar seit Anfang Januar wieder gestellt werden, doch noch kann die KfW keine Tilgungszuschüsse gewähren. Das Bundeswirtschaftsministerium erwähnt dies mit keiner Silbe, sondern verweist nur auf die 30 Millionen Euro, die im Etat eingestellt und noch längst nicht ausgeschöpft sind. Der Bundesverband Solarwirtschaft wiederum betont die weiter gewachsene Wirtschaftlichkeit von Speichersystemen in Kombination mit Photovoltaik-Dachanlagen.
Zwar haben Photovoltaik, Windkraft & Co. 2016 soviel Strom produziert wie nie zuvor, dennoch droht die Bundesregierung ihre Ziele beim Klimaschutz und der Energieeffizienz bis 2020 zu verfehlen. Agora Energiewende fordert deshalb zügig Gespräche über einen Kohleausstieg zu beginnen. Zudem sollte angesichts der steigenden Haushaltsstrompreise das System der Steuern, Abgaben und Umlagen auf Energie komplett überarbeitet werden.
Was ist in Erinnerung geblieben aus den zurückliegenden zwölf Monaten, welche Themen haben die Photovoltaik-Branche in Deutschland, aber auch weltweit beschäftigt? pv magazine hat die wichtigsten Ereignisse und Nachrichten in einem kleinen Rücklick zusammengetragen. Das pv magazine-Team bedankt sich bei allen Lesern für das Interesse und rege Feedback. Wir wünschen besinnliche Weihnachtstage sowie einen guten Start ins neue Jahr.
Nach ihrer vorläufigen Entscheidung bezüglich der Auslaufprüfung will Brüssel die bestehenden Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen gegen die chinesischen Hersteller kristalliner Photovoltaik-Produkte beibehalten. Zugleich werden die Mindestimportpreise für kristalline Solarmodule und Solarzellen aus China zum 1. Januar 2017 signifikant sinken.
Der Bundestag hat gerade noch rechtzeitig weitere Nachbesserungen an der EEG-Novelle 2017 beschlossen. Der Bundesverband Solarwirtschaft geht von einem spürbaren Nachfragewachstum für Photovoltaik-Anlagen im kommenden Jahr aus. Die Solarförderung dürfte sich erstmals erhöhen. Marktbarrieren für Photovoltaik-Speicher wurden beseitigt.
In ihrer Stellungnahme fordern die Experten neue Maßnahmen für mehr Energieeffizienz, auch um die Klimaschutzziele zu erreichen. Das Bundeskabinett verabschiedete den Monitoring-Bericht und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel feiert das Erreichte.
Mit der Novelle ändert sich das Design der Photovoltaik-Ausschreibungen. Zum Stichtag 1. Februar können ab sofort Gebote für Freiflächen- und Dachanlagen ab 750 Kilowatt Leistung abgegeben werden.
Brüssel will saubere Energie für alle Europäer. Obwohl die EU-Kommission eine Vorreiterrolle bei der Energiewende will, plant sie zugleich die Abschaffung des Einspeisevorrangs für Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Der Strommarkt soll so umgestaltet werden, dass Erneuerbaren-Betreiber dort einen Großteil ihrer Erlöse einfahren könnten.