Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Contracts for Difference sollen Überförderung verhindern – doch wie stark verändern sie Geschäftsmodelle und Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen? Eine Analyse der rechtlichen Spielräume und der ökonomischen Folgen für Projektierer und Investoren.
Für das ausgeschriebene Volumen von 2328 Megawatt gingen bei der Bundesnetzagentur 634 Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 5247 Megawatt* ein. Die Zuschlagswerte schwankten zwischen 4,40 und 5,30 Cent pro Kilowattstunde.
Zum drittem Mal hat pv magazine Angebote zur Vermarktung von Batteriespeichern in einer Marktübersicht zusammengefasst. Zu beobachten ist ein Trend der Algotrader/Optimierer zur Erweiterung auf Speicher unterhalb der Megawatt-Kategorie. Auch Co-location haben fast alle Anbieter im Portfolio, die meisten auch mit Grünstromspeichern. Viele bieten Leistungen für Multi-Use-Konzepte an.
Die Kosten für Agrarvoltaik übersteigen die landwirtschaftlichen Vorteile bei weitem, sagen Forscher des Thünen-Instituts für Agrartechnologie. Das lässt Zweifel an Subventionen aufkommen und macht die Notwendigkeit kostengünstigerer Systemkonzepte deutlich.
Batteriespeicher im Saisonbetrieb: Je nach Geschäftsmodell ist der Batteriespeichereinsatz sehr saisonal geprägt. In Hamburg wird ein 4-Megawatt-Speicher im Sommer an der Börse vermarktet und kappt im Winter die Stromspitzen des Verkehrsbetriebs. Ein sinnvolles Modell mit administrativen Hürden.
In einem offenen Brief distanzieren sich EWS, Green Planet Energy und Naturstrom von einem zweiten Positionspapier der DIHK. Die dort vertretenen Positionen seien nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für das deutsche Wirtschaftswachstum gefährlich.
Der Verband warnt davor, dass durch anstehende Gesetzesvorhaben die Energiewende im Strombereich ins Stocken gerät und im Wärmebereich nicht aus den Startlöchern kommt. Nötig sei ein Mix aus Fordern, Fördern und CO2-Bepreisung. Solarenergie müsse im geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz stärker gewürdigt werden.
Eine neue Brandschutzdachfolie soll das Brandrisiko von Photovoltaikanlagen auf Flach- und Steildächern reduzieren. Das norwegische Unternehmen Bridgehill setzt dabei auf einen Intumeszenz-Mechanismus, der Dachaufbauten vor extremer Hitze schützen soll.
Für den weiteren Wachstumskurs von Senec werden weitere Investitionen notwendig. Dafür such die Muttergesellschaft EnBW nach einem neuen Investor, der möglichst noch im laufenden Jahr das Geschäft des Leipziger Speicherherstellers übernimmt. Letzendlich ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass Senec weiter eine 100-prozentige Tochter von EnBW bleibt, wie ein Sprecher pv magazine erklärte.
Mit dem Gesetz will das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium den Netzbetreibern mehr Freiheit beim Anschluss neuer Anlagen gewähren. Zudem soll ein „Redispatchvorbehalt“ eingeführt werden sowie der Baukostenzuschuss künftig auch für Erzeugungsanlagen fällig werden. Bei Verbänden und Unternehmen der Erneuerbaren- und Speicherbranche kommt der Entwurf nicht gut an; auch nicht beim Koalitionspartner SPD.