Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die EU gibt grundsätzlich grünes Licht für die Ausschreibung von zwölf Gigawatt steuerbare Leistung, zehn davon als Gaskraftwerke. Die Anlagen können bis 2040 allesamt noch weiter mit Erdgas betrieben werden – und es gibt ein Hintertürchen für CCS. Die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission steht aber noch aus.
Der frei zugängliche BESS-Co-Location-Index stellt auf Tagesbasis dar, welchen Mehrwert der gemeinsame Betrieb von Photovoltaik und Batteriespeicher an einem Standort bietet. Das soll Investoren und Projektentwicklern eine Grundlage für die Bewertung hybrider Projekte geben. Die aktuelle Indexversion zeigt, dass BESS-Co-Location klar messbare Mehrerlöse gegenüber reinen Photovoltaik-Anlagen liefert.
Insgesamt 150 Wohnungen sollen jeweils zwei Photovoltaik-Module bekommen. Das kommunale Wohnungsunternehmen setzt das Vorhaben im Zuge einer laufenden Sanierung um.
Die Bundesregierung will den Bau und Betrieb neuer Gaskraftwerke mit staatlicher Beihilfe fördern. Das schafft fossile Abhängigkeiten und verzerrt den Wettbewerb, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. Sie fordert eine technologieoffene Förderung, die auch Speichern und Lastverschiebung zugutekommt.
Grund für den Rückgang sind die geringeren Erträge der Windenergie und der Wasserkraft. Die Photovoltaik-Erzeugung legte dagegen um fast 14 Prozent zu. Der Anteil von Erdgas und Kohle im Strommix ist leicht gestiegen.
Ein Photovoltaik-Installationsbetrieb ist von einem Gericht in Victoria zu einer Geldstrafe von 9000 Australischen Dollar verurteilt worden. Es bekannte sich schuldig, bei fünf Immobilien unsichere Batteriespeichersysteme installiert zu haben, was unter anderem einen kleineren Hausbrand verursachte.
Photovoltaik-Hersteller sehen sich einem steigenden Kostendruck ausgesetzt, da Silberpaste mittlerweile bis zu 30 Prozent der gesamten Produktionskosten für Solarzellen ausmacht. OPIS-Analyst Hanwei Wu erklärt, dass Modulhersteller derzeit nur begrenzt in der Lage sind, die Endpreise für Solarmodule anzuheben, was die Bemühungen zur Reduzierung des Silberverbrauchs bei allen gängigen Solarzellentechnologien beschleunigt.
Die Aktualisierung zeigt, dass die Netzbetreiber rund 18,5 Milliarden Euro an Vergütung an EEG-Anlagenbetreiber gezahlt haben. Aus dem Bundeshaushalt kamen knapp 16,5 Milliarden Euro, um das Konto ausgeglichen zu halten.
Eine neue Perspektiv-Studie aus der Forschung skizziert die Zukunft der globalen Photovoltaik-Lieferkette. Sie zeigt auf, wie sich Modulpreise, Leistung und Lebensdauer in den nächsten 25 Jahren entwickeln könnten. Die Studie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit führender Solarforschungsinstitute weltweit. Einer der Autoren der Studie, der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), erklärte gegenüber pv magazine, der Wirkungsgrad von Solarmodulen und -zellen könne bis zur Mitte des Jahrhunderts 35 Prozent übersteigen, während die Modulpreise voraussichtlich um die Hälfte sinken werden.
China wird ab dem 1. April 2026 die Mehrwertsteuervergünstigungen für Photovoltaik-Produkte abschaffen und gleichzeitig die Vergünstigungen für Batterien vor einer vollständigen Abschaffung kürzen. Damit steigen die Exportkosten für Hersteller und Lieferungen werden möglicherweise auf Anfang 2026 vorgezogen.