Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In ihrer ersten offiziellen Ankündigung hat die spanische Energiewende-Ministerin deutlich gemacht, dass die unrühmliche Steuer auf dezentrale Photovoltaik-Erzeugung beseitigen zu wollen. Zugleich bestätigte sie ihre Unterstützung für ehrgeizigere EU-Ziele bei erneuerbaren Energien.
Die Koalitionsparteien sind beim weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft uneins. Die SPD droht nun, die kleine EEG-Novelle scheitern zu lassen, wenn nicht auch die Sonderausschreibungen enthalten sind. In der Union soll es indes Forderungen geben, die zusätzlichen acht Gigawatt in technologieoffenen Ausschreibungen zu vergeben.
Greenpeace Energy hat ermitteln lassen, dass im vergangenen Jahr in 4872 Stunden Windparks und Photovoltaik-Anlagen abgeregelt wurden, während die Atomkraftwerke weiterliefen. Die Kosten dafür beliefen sich auf knapp 200 Millionen Euro.
Nach der Ankündigung aus China, den Photovoltaik-Zubau in diesem Jahr deutlich zu kürzen, erwarten die Analysten dennoch nur wenig Änderung bei der globalen Nachfrage. Allerdings wird der Druck auf die Photovoltaik-Hersteller angesichts der bereits bestehenden Überkapazitäten wieder deutlich zunehmen.
Awattar ist ein sehr innovativer Versorger, der in Österreich bereits als einer der ersten stündlich aufgelöste Stromtarife anbietet und dies bald auch für Deutschland plant. Vor allem für Kunden mit Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeichern und Elektroautos kann das interessant werden, erklärt Gründer und CEO Simon Schmitz vor dem geplanten pv magazine-Webinar im Interview.
Das Photovoltaik-Unternehmen betont den Unterschied zwischen dem, was es unter Notstrom und Ersatzstrom versteht. Martin Rothert von SMA erklärt den Unterschied und wie hoch die Überlastfähigkeit sein sollte. Diese ist wichtig, wenn man eine gewisse Unabhängigkeit mit Photovoltaik und Batteriespeicher erreichen will.
Aus Sicht des DIW muss der Ausbau erneuerbarer Energien keinen übermäßigen Stromspeicherbedarf mit sich bringen. Damit widersprechen die Experten einer aktuell diskutierten Analyse von Hans-Werner Sinn.
Angesichts der jüngsten Entwicklungen in China werden viele Prognosen zur Entwicklung der Photovoltaik im laufenden Jahr nach unten korrigiert, und auch die Aktienkurse geben nach. Chinesische Modulproduzenten haben derweil an die Regierung appelliert, die angekündigten Maßnahmen abzumildern.
Das Bundeskabinett hat die Einsetzung der sogenannten Kohle-Kommission beschlossen. Das Gremium, das bis Dezember 2018 einen Kohleausstiegspfad erarbeiten soll, wurde mit Wünschen und Kritik begrüßt.
Vor einem Jahr startete Freiburg die Photovoltaik-Kampagne „Dein Dach kann mehr!“. Die Resonanz ist beachtlich.