Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Chinas Abschied von seinen ambitionierten Photovoltaik-Zielen hat die Branche erschüttert und etlichen Aktienkursen einen Dämpfer verpasst. Analysten der US-Investmentbank Roth Capital erwarten bei Photovoltaik-Modulen ein massives Überangebot von mehr als 30 Gigawatt.
Einer offiziellen Mitteilung zufolge will Chinas Regierung den Photovoltaik-Zubau 2018 kräftig ausbremsen. Lediglich private Photovoltaik-Dachanlagen scheinen nicht betroffen zu sein. Der insgesamt starke Nachfragerückgang in China wird die Photovoltaik-Märkte auf der ganzen Welt nachhaltig beeinflussen.
Insgesamt 280 Milliarden US-Dollar weltweit sind 2017 in den Ausbau erneuerbarer Energien geflossen, so der Renewables 2018 Global Status Report von REN21. Der Löwenanteil wurde in die Photovoltaik investiert.
Photovoltaik-Anlagen in Deutschland haben im Mai für einen neuen Rekord gesorgt. Nach vorläufigen Zahlen des IWR haben sie knapp sechs Terawattstunden Solarstrom erzeugt.
Der Speicher mit dem Namen „Enspire ME“ hat nach acht Monaten Bauzeit seinen Betrieb aufgenommen. Er soll Primärregelenergie liefern und die Abregelung von Windkraft-Anlagen verringern.
Das Berliner Start-up Indielux hat nach eigenen Angaben ein Sicherheitssystem entwickelt, mit dem stromerzeugende Geräte wie Photovoltaik-Balkonmodule und Speicher bis 1800 Watt an Steckdosen im normalen Haushaltsstromkreis angeschlossen werden können, ohne geltende Normen zu verletzen.
Die Nachfrage bei Photovoltaik-Dachanlagen ist weiterhin groß. Nur knapp 26,5 Megawatt des Zubaus im April stammen aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Die Solarförderung bleibt auch im Juni stabil.
Leserfrage: Es hängt von vielen verschiedenen Parametern ab, ob es für einen Betreiber sinnvoll ist, seine Photovoltaik-Anlage an einen Gewerbebetrieb zu verpachten und umgekehrt, für das Unternehmen den Solarstrom für die eigene Produktion direkt zu nutzen. Michael Vogtmann von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie zeigt anhand von Rechenbeispielen, wann es sich für wen lohnt.
Eigentlich wollte das Bundeskabinett am Mittwoch die im Koalitionsvertrag festgelegte sogenannte Kohle-Kommission beschließen. Aber das Thema wurde vertagt.
Bei Frequenzschwankungen im Stromnetz sind baumartig aufgebaute Verteilernetze stabiler als engmaschige Verbundnetze. Das zeigt eine Studie, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist. Bernd Engel von der TU Braunschweig sieht die Projektergebnisse eher kritisch.