Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Der Bundeswirtschaftsminister blieb schwammig bei der Frage, ob der 52 Gigawatt-Deckel für die Solarförderung fällt. Allerdings betonte er die großen Fortschritte bei den Kosten für die Photovoltaik-Anlagen.
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will bei Photovoltaik-Ausschreibungen weniger Photovoltaik auf landwirtschaftlich benachteiligte Flächen zulassen als ursprünglich angekündigt: Ende Mai hatte er noch signalisiert, das jährliche Kontingent auf mindestens 600 Megawatt auszuweiten – jetzt sollen nur noch 420 Megawatt möglich sein.
Auf dem BDEW-Kongress 2019 zeigte sich die Präsidentin Marie-Luise Wolff enttäuscht, dass die Bundesregierung das Thema CO2-Steuer weiter vor sich her schiebt. Zugleich hat der Verband eine Power-to-Gas-Strategie verabschiedet, das drei wesentliche Bausteine für die Markteinführung der Technologie benennt. Zudem scheint die AG Akzeptanz endlich Fortschritte zu machen und könnte noch vor der Sommerpause Ergebnisse präsentieren.
Das Aus für die Kohlekraftwerke bietet keine Sicherheit, dass die CO2-Emissionen auch tatsächlich sinken – der Ausstoß von Kohlendioxid könnte unter Umständen sogar steigen. Das zeigt eine Untersuchung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Helfen könnte ein Mindestpreis für CO2 oder aber die Löschung von Emissionszertifikaten.
Schlag auf Schlag schließen Berliner Bezirke mit den kommunalen Stadtwerken Photovoltaik-Pakete für Schulen und Verwaltungsgebäude ab. Für die Bezirke sind diese Verträge wirtschaftlich, wie die Akteure betonten, und beenden den solaren Stillstand der vergangenen Jahre.
Video: Auf der The smarter E Europe im Mai in München lud pv magazine zu einer weiteren Auflage seines Quality Roundtable. Photovoltaik-Experten aus den Bereichen Fertigung, Projektierung, Finanzen und Testlaboren informierten die Teilnehmer über Qualitätsfragen bei Modulen, Kabeln und Wechselrichtern.
Die Bundesnetzagentur wird demnächst die erste Innovationsausschreibung eröffnen. Zuvor muss allerdings noch eine Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums verabschiedet werden. Die derzeitigen Pläne wirken jedoch eher wie ein Rückschritt und versprechen wenig Innovationen für die Systemintegration von Photovoltaik, Windkraft oder Speicher. Auch sieht es derzeit nicht danach aus, dass Agro-Photovoltaik oder schwimmende Solaranlagen zum Zug kommen werden.
Wer auf den Browser Microsoft Edge setzt, dem ist es derzeit schwerlich möglich, seine Photovoltaik-Anlage im Marktstammdatenregister einzutragen. Die Bundesnetzagentur arbeitet nach eigenem Bekunden an der schnellstmöglichen Behebung des Fehlers.
Der jährliche Ausbau der Photovoltaik weltweit hat bereits die 100 Gigawatt-Marke erreicht. Der Multi-Terawatt-Markt rückt näher und nach Ansicht eines globalen Forscherinstituts, zu dem auch das Fraunhofer-ISE gehört, wird die Photovoltaik zum Game Changer im globalen Energiesystem und benennt dafür fünf konkrete Handlungsfelder.
Für das oberschwäbische Schlier wird ein Unternehmen gesucht, dass die klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung von insgesamt 37 Neubauten mit 86 Wohneinheiten übernimmt. Das Projekt soll ohne EEG-Vergütung auskommen, allerdings über das BAFA-Programm „Wärmenetz 4.0“ gefördert werden. Neben der Installation von Photovoltaik-Anlagen und Heimspeichern ist ein kaltes Nahwärmenetz vorgesehen.