Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Energieagentur des Bundeslandes hat das Personal aufgestockt, um die eingehenden Anträge schneller bearbeiten zu können. Projektierer hatten zuvor auch gegenüber pv magazine Unmut über die langen Bearbeitungszeiten geäußert. Nach Angaben der Landesenergieagentur sind bislang 272 Anträge bewilligt und 16 abgelehnt worden.
Illegal umgelabelte Solarmodule sind in den Senegal, Burkina Faso, Nigeria, Marokko, Mauretanien, die Türkei und sogar nach Syrien verkauft worden. Die italienischen Behörden fanden 60 Tonnen Solarmodule, die eigentlich für das Recycling bestimmt waren und nun untersucht werden sollen.
Der Analyst Johannes Bernreuter sagt, dass der Großteil der chinesischen Polysilizium-Produktionskapazität in Regionen liegt, die nicht im Zentrum des Corona-Virus-Ausbruchs liegen. Allerdings könnten knapp ein Drittel der 510.000 Tonnen Polysilizium-Jahreskapazität des Landes betroffen sein.
Der Anteil erneuerbarer Energien stieg in der EU im vergangenen Jahr auf 35 Prozent. Zugleich sanken die Treibhausgasemissionen der europäischen Kraftwerke so stark wie noch nie, wie die Analyse der Stromdaten durch Agora Energiewende und Sandbag zeigt.
Viel wird davon abhängen, wie lange die Produktionen wegen des Erregers in China geschlossen sein werden. Erste Verzögerungen bei Modul- oder Komponentenlieferungen gibt es bereits, was kurzfristig ein Anziehen der Preise nach sich ziehen könnte. Doch noch scheint es zu früh, das komplette Ausmaß abschätzen zu können.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer hat seine eigenen Erwartungen für das abgelaufene Geschäftsjahr deutlich verfehlt. Nach vorläufigen Zahlen wird der EBIT-Verlust zwischen 8,0 und 8,6 Millionen Euro liegen.
Das technische Potenzial schätzt das Fraunhofer ISE sogar auf 56 Gigawatt. Die Freiburger Wissenschaftler empfehlen, etwa über die Innovationsausschreibungen zusätzliche Anreize für die Entwicklung von Floating-Photovoltaik in Deutschland zu setzen. Die Kosten für die schwimmenden Photovoltaik-Anlagen sind im Schnitt 10 bis 15 Prozent höher als für herkömmliche Solarparks.
Das BSI hat seine neue Marktanalyse vorgelegt und nach der jüngsten Zertifizierung des dritten Smart-Meter-Gateways sieht es die technischen Voraussetzungen für ein Rollout erfüllt. Für EEG- und KWKG-Anlagen wird der verpflichtende Einbau der intelligenten Messsysteme zumindest bis zur nächsten Aktualisierung der Marktanalyse verschoben, die spätestens im Oktober 2020 erfolgen soll.
Auf dem BEE-Neujahrsempfang erklärte der Bundeswirtschaftsminister, dass es in den kommenden Wochen eine Einigung der Regierungskoalition zu den Abstandsregeln der Windkraft geben soll. Das Gesetzgebungsverfahren für die Abschaffung des 52-Gigawatt-Deckels soll dann mit besonderer Eile vorangetrieben werden.
Im Dezember sind nochmal Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 339,399 Megawatt neu bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Der Brutto-Zubau summiert sich damit auf 3944 Megawatt – etwa ein Gigawatt mehr als noch 2018. Die Solarförderung sinkt in den kommenden drei Monaten wieder jeweils um 1,4 Prozent.