Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Agora Energiewende und Agora Verkehrswende wollen mit 50 Maßnahmen die Corona-bedingte Wirtschaftskrise überwinden und zugleich den klimagerechten Umbau der Gesellschaft voran bringen. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien sieht das Paket jedoch kaum Geld vor. Stattdessen sollen Hemmnisse wie der Solardeckel beseitigt werden.
Mieterstrom-Anbieter appelieren an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und den Wirtschaftsausschuss des Bundestages, mit der aktuellen Mini-EEG-Novelle die Bedingungen für Mieterstrom zu verbessern. Konkret verlangen sie unter anderem eine deutliche Erhöhung des Mieterstromzuschlags und den Abbau gewerbesteuerrechtlicher Hürden.
Der Schweizer Technologiekonzern erwägt eine große Fertigung für hocheffiziente Solarzellen und -module aufzubauen. Die Solarmodule sollen dann in schwimmenden Solarparks im Rheinischen Revier verbaut werden, wofür es viel Zustimmung aus Wissenschaft und Gesellschaft vor Ort gibt.
Die Regierungskoalitionen haben den Gesetzentwurf eingebracht, mit dem unter anderem die Realisierungsfrist für Photovoltaik-Ausschreibungsanlagen mit Zuschlag vor dem 1. März um sechs Monate wegen der Corona-Krise verlängert werden soll. Im Eilverfahren soll die Mini-EEG-Novelle voraussichtlich bereits Mitte Mai verabschiedet werden.
Nach Berechnungen von EuPD Research wird der Markt für Photovoltaik-Kleinanlagen und Heimspeicher nach Erreichen des Solardeckels dramatisch einbrechen. Die Bonner Marktforscher warnen vor negativen Folgen für die Energiewende und die betroffenen Unternehmen, aber auch für bislang wachsende Anwendungsbereiche wie Energiespeicherung und Elektromobilität.
Mehr als 90 Unternehmen und Forschungseinrichtungen der europäischen Solarbranche haben das Bündnis „Solar Europe Now“ gegründet. Sie wollen eine bessere Integration der Photovoltaik in die Klima- und Energiepolitik auf europäischer Ebene erreichen.
Die Deutsche Energie-Agentur hält mit Blick auf die nötigen Systemdienstleistungen eine Reihe technischer und prozessualer Anpassungen für notwendig. Dabei plädieren die Studienautoren dafür, nicht nur aktuelle Herausforderungen, sondern auch den Bedarf in 2050 zu berücksichtigen.
Daneben verlangen die Energieminister der Länder auch, die EEG-Umlage spürbar zu senken und die Investitionen in die Energiewende zu nutzen, um die Wirtschaft aus der Corona-bedingten Rezession zu führen. Dazu verfassten sie ein gemeinsames Positionspapier.
Nach Auswertung des Fraunhofer-ISE kamen Windkraft und Photovoltaik mit zusammen auf einen Anteil von mehr als 45 Prozent an der Nettostromerzeugung zur öffentlichen Stromversorgung. Im Jahresvergleich gingen dabei die Last und die Börsenstrompreise infolge der Corona-Krise teilweise deutlich zurück.
In dem Werk sollen nach Willen von CEO Gunter Erfurt Heterojunction-Solarmodule produziert werden, die in schwimmenden Solarparks im Rheinischen Revier verbaut werden. Damit könnte ein Photovoltaik-Kraftwerk mit zehn Gigawatt Leistung entstehen und Nordrhein-Westfalen als Energieregion erhalten blieben, wie er in einem Radiointerview ausführt.