Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Fertigung verfügt zunächst über eine jährliche Kapazität von 400 Megawatt. Die Zellen sollen an Meyer Burgers neuem Standort im sächsischen Freiberg, den der Schweizer Konzern noch im Mai eröffnen will, zu Photovoltaik-Modulen verbaut werden.
Eine Steigerung des jährlichen Zubaus von Photovoltaik und Wind auf 630 beziehungsweise 390 Gigawatt bis 2030, ein Investitionsstopp für neue Projekte zur Versorgung mit fossilen Brennstoffen, ab 2035 keine Zulassung von Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr – diese und weitere Maßnahmen empfiehlt die Internationale Energieagentur, um bis 2050 ein weltweites Energiesystem mit Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Allerdings gehört auch die Kernkraft zum Konzept.
Die Neuauflage des Förderprogramms hatte das Bundesland erst vor wenigen Wochen gestartet und mit zehn Millionen Euro ausgestattet. Fortgesetzt wird derweil seit Mitte Mai das Programm „Klimaschutz-Plus“.
Baywa re und niederländische Forscher haben bei der Anlage „Bomhofsplas“ erste positive Effekte auf Flora und Fauna des Sees festgestellt. Unter anderem habe sich die Erosion der Ufer verringert.
Das Glas-Glas-Modul verfügt über 120 M6-Halbzellen und wird auf der neuen Fertigungslinie F8 in Dresden produziert. 2022 soll an dem Standort zudem mit dem Bau einer eigenständigen Modul-Pilotlinie begonnen werden.
Ein Referentenentwurf enthält eine erweiterte Flächenkulisse für Agro-Photovoltaik-Anlagen sowie eine Verlängerung bestehender Erneuerbaren-Anlagen im Marktstammdatenregister. Bei den Innovationsausschreibungen sollen die Anforderungen an die Speicherkapazität präzisiert werden. Zudem wird in dem Paket auch die EEG-Umlagenbefreiung für grünen Wasserstoff geregelt.
Die Realisierung der Projekte würde eine Vertausendfachung der aktuellen Kapazität bedeuten. 23 Prozent des Volumens soll den Analysten zufolge in Deutschland entstehen, in Europa insgesamt 85 Prozent. Allerdings seien viele Projekte noch in einer sehr frühen Konzeptphase.
Eine TUM-Studie im Auftrag des Bund Naturschutz zeigt, dass dafür nicht einmal der Ausbau des Übertragungsnetzes erforderlich ist. Für eine Dekarbonisierung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr sind bis 2040 allerdings eine installierte Leistung von 36 Gigawatt Windkraft, 67 Gigawatt Photovoltaik und 105 Gigawattstunden Batteriespeicher notwendig.
Statt 2050 soll Deutschland jetzt bereits 2045 klimaneutral sein, und schon das Klimaziel für 2030 wird von 55 auf 65 Prozent Treibhausgasminderung angehoben. Mit einem acht Milliarden Euro schweren Sofortprogramm will die Bundesregierung die Umsetzung der neuen Klimaschutzziele für die verschiedenen Sektoren unterstützen.
Einen entsprechenden Entwurf der „Sächsischen Photovoltaik-Freiflächenverordnung“ hat das Kabinett jetzt zur Anhörung freigegeben. Ziel sei, sächsischen Projekten die Teilnahme an der dritten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur am 1. November 2021 zu ermöglichen.