Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Das Fraunhofer ISE, das Forschungszentrum Jülich und der Anlagenhersteller Sunfarming errichten auf einer knapp zwei Hektar großen Ackerfläche eine Forschungs- und Demonstrationsanlage. Das „Innovationslabor APV 2.0“ entsteht im ursprünglich geplanten Abbaugebiet des Tagebaus Hambach.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur erwartet, dass dank des Programms insgesamt rund 900.000 neue private Ladepunkte gefördert werden konnten. Mehr als 175.000 seien bereits in Betrieb.
Das neue Produkt hat einen Wirkungsgrad von bis zu 19,3 Prozent und ein Gewicht von 11,2 Kilogramm. Das Modul wird aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt, der nach Angaben des Photovoltaik-Herstellers die Lichtreflexion reduziert und neue Montagemöglichkeiten eröffnet.
Aus Sicht des norwegischen Beratungsunternehmens bremsen steigende Kosten weltweit geplante Photovoltaik-Großprojekte aus. Problematisch sind demnach vor allem die höheren Preise für die Kernkomponente Polysilizium und für den Transport.
Der SPD-Kanzlerkandidat versprach beim Kongress der Chemiegewerkschaft IG BCE eine Beschleunigung der Energiewende, hält aber den Bau neuer Gaskraftwerke für die Stromerzeugung weiterhin für notwendig. Dieser Position schloss sich die Grünen-Politikerin an. Allerdings müsse alles, was jetzt gebaut werde, Wasserstoff-ready sein.
Interview: Sonnen hat den Mitgliedern seiner Sonnenflat home die Verträge zu Ende August 2022 gekündigt und einen Wechsel in die neue Sonnenflat angeboten, wofür es bis Ende Oktober noch einen Bonus von 500 Euro gibt. Holger Schneidewindt von der Verbraucherzentrale NRW sieht gerichtlichen Klärungsbedarf in diesem Fall, da die Kündigung von Sonnen durchaus unwirksam sein könnte. Betroffenen Kunden rät er, genau abzuwägen, ob sie den Wechselbonus in Anspruch nehmen, da dies ihre Rechtsposition schwächen könnte, sofern die Kündigung der Altverträge als nicht wirksam eingestuft wird.
Angesichts der aktuell hohen Strompreise kommt die Kurzstudie zu dem Ergebnis, dass angesichts der gesunkenen Kosten für die Erzeugung von Photovoltaik und Windkraft sowie Speicher bereits aktuell eine 100 Prozent erneuerbare Versorgung die Preise würde sinken lassen. Die Preise für ein durchschnittliches emissionsfreies Investitionsprojekt für die Vollversorgung für Strom, Wärme und Verkehr mit Erneuerbaren lagen 2010 noch bei durchschnittlich 32 Cent pro Kilowattstunde. 2020 waren es nur noch 12 Cent pro Kilowattstunde.
Die geplante EU-Taxonomie ist ein neuer Standard für nachhaltige Investitionen, an dem die europäische Union seit Monaten arbeitet. Das Regelwerk könnte auch den Bau von Atomkraft- und Gaskraftwerken einschließen. Eine Petition richtet sich gegen diese Pläne.
Während der Veranstaltung EUSEW2021 tauschten Vertreter der EU-Kommission und der Solarindustrie ihre Meinungen aus, weshalb es wieder eine komplette Photovoltaik-Wertschöpfungskette braucht und was nötig ist, um für eine Renaissance zu sorgen.
Das Umweltbundesamt macht konkrete Vorschläge, wie sich das finanzielle Risiko von Bürgerenergiegesellschaften bei den Auktionen minimieren lässt. Bekommt ein Angebot den Zuschlag, müsse die Förderung zurückgezahlt werden.