Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Das Statistische Bundesamt ermittelte für 2025 eine gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegene Stromerzeugung. Der Erdgas-Anteil stieg um 10,2 Prozent. Der Erneuerbaren-Anteil stagnierte, wobei Wind- und Wasserkraft deutlich verloren. Photovoltaik hingegen erreichte neue Höchstwerte.
Mit der EnWG-Novelle hat sich das Prozedere für die Abrechnung geändert. Nicht mehr die Direktvermarkter, sondern die Anlagenbetreiber selbst müssen sich darum kümmern, um ihre abgeregelten Strommengen entschädigt zu bekommen. Node Energy hat dazu ein Erlös-Monitoring auf seiner Software-Plattform integriert, um alle Redispatch-relevanten Informationen für die Betreiber zu bündeln. Es empfiehlt Anlagenbetreibern, zeitnah Rechnungen zu stellen, auch wenn viele Netzbetreiber noch keinen adäquaten Abrechnungsprozess aufgesetzt haben.
Für das Redispatch 3.0 sollen auch dezentrale Flexibilitäten stärker genutzt werden. Mit dem Projekt sollen technische Konzepte für einen sektorenübergreifenden Datenaustausch und ein Marktdesign entwickelt werden.
Benchmarking der Vermarktung von Großspeichern ist für Anlagenbetreiber schwierig. Der Optimierer/Algotrader Enspired arbeitet daran, mit einem von KPMG geprüften Index Transparenz und Vertrauen zu schaffen. pv magazine hat am Rande der E-World mit CEO Jürgen Mayerhofer gesprochen.
Der Industrial Accelerator Act sieht vor, dass Photovoltaik-Projekte, die in öffentlichen Ausschreibungen oder anderen staatlichen Förderprogramme vergeben werden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes mit in Europa hergestellten Photovoltaik-Wechselrichtern und Solarzellen ausgestattet sein müssen. Für Batteriespeicher werden ähnliche Anforderungen schrittweise eingeführt, beginnend ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes.
Zwölf Photovoltaik-Speicher mit fünf oder zehn Kilowatt gingen in den Vergleich, darunter einige neue Produkte, die alle die Effizienzklasse A erreichten. Die Bedeutung von effizienten Batteriespeichern unterstreicht eine neue Untersuchung, die auch die Wirkungsgradverluste beim Speichern von Netzstrom untersuchte. Die Forscher schauten sich zudem die Garantiebedingungen der Geräte genauer an.
Jörg Ebel vom Bundesverband Solarwirtschaft beruhigte bei der Eröffnung des PV-Symposiums die Teilnehmer in Bezug auf den geleakten EEG-Referentenentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Man müsse sich vergegenwärtigen, dass es sich nur um einen Arbeitsstand handele.
Die rückwirkende Einführung von Netzentgelten für Batteriespeicher würde den gerade anlaufenden Speicherboom in Deutschland jäh stoppen. Tesvolt geht noch einen Schritt weiter und schlägt vor, netzbezogene Infrastrukturkosten für den Speicherausbau aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes zu finanzieren.
In einem aktuellen Konsultationspapier geht es um die Frage, welche Voraussetzungen für einen systemdienlichen Betrieb von Anlagen erfüllt werden müssen und ab wann sich dies auf die Netznutzungs- und Netzanschlussentgelte auswirkt. Ab 1. Januar 2027 soll die neue Verordnung für die Systementgelte gelten, doch zunächst befindet sich alles noch in der Konsultation.
Die Texxecure Rating Foundation hat ein standardisiertes Qualitätsrating für Photovoltaik-Anlagen vorgestellt. Das System bewertet Komponenten und Projekte anhand einheitlicher Kriterien und verdichtet die technische Risikoeinschätzung in einer Kennziffer von AAA bis D. Adressiert sind Entwickler, Investoren, Banken und Versicherer.