Die Batterielösung des chinesischen Konzerns und die Wechselrichter des deutschen Hersteller sollen die Anwendung für den privaten und gewerblichen Bereich attraktiv machen.
Insgesamt hat die Regierung in Paris Zuschläge für Photovoltaik-Projekte mit 507,6 Megawatt erteilt. Die Ausschreibung war offen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Leistung zwischen 500 Kilowatt und 17 Megawatt.
Interview: Die Anhebung der Grenze für Ausschreibungen auf Photovoltaik-Anlagen größer als 750 Kilowatt mit dem EEG 2017 hat neue Perspektiven für Projektierer eröffnet. Dennoch gilt es Fristen und Voraussetzungen einzuhalten, wenn mehr als eine Photovoltaik-Freiflächenanlage bis 750 Kilowatt installiert wird, wie Rechtsanwältin Margarete von Oppen, Partnerin der Kanzlei Arnecke Sibeth, erklärt. Die Vorgaben werden ab Mitte kommenden Jahres nochmals verschärft.
Der taiwanesische Photovoltaik-Verband reichte eine Beschwerde im Namen der heimischen Zellhersteller ein, weil die von den Marktforschungsinstituten angegebenen Preise nicht den realen Verkaufspreisen entsprechen und sogar unter den wahren Produktionskosten liegen sollen. Den taiwanesischen Solarzellenherstellern würden dadurch Millionen Euro verloren gehen. Auch für die europäischen Produzenten könnte dies bald erhebliche Konsequenzen haben ergeben, wenn Brüssel seine Pläne wahrmacht.
Der Umsatz im zweiten Quartal war für den Münchner Konzern höher – allerdings in der Polysilizium-Sparte ging er zurück. Wacker Chemie hat allerdings Maßnahmen ergriffen, mit denen die sinkenden Preise kompensiert werden.
Das offizielle Zubauziel der Regierung in Peking liegt für das Ende des Jahrzehnts noch immer bei 105 Gigawatt. In der Realität werden 2020 in China wohl schon Photovoltaik-Anlagen mit etwa 200 Gigawatt installiert sein.
In den ersten sechs Monaten haben einer aktuell vorgelegten Statistik von ZSW und BDEW die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland insgesamt knapp 22 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom produziert. Ein Zuwachs um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
CDU, SPD und AfD wollen kein Geld zur Rettung des sächsischen Solarworld-Standorts Freiberg ausgeben. Die Linksfraktion zeigt sich enttäuscht vom Ergebnis der Sondersitzung in Dresden. Die CDU spricht hingegen von positiven Signalen, auch wenn mit der derzeit angestrebten Investorenlösung nicht alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Der potenzielle Investor soll die Qatar Foundation sein. Der vorläufige Insolvenzverwalter von Solarworld wollte den Bericht nicht kommentieren, zeigte sich zuvor aber optimistisch, dass es eine kurzfristige Rettung zumindest für die Produktionsstätten in Freiberg und Arnstadt geben könnte.
Mehr als 100 Unternehmen, Forschungszentren und Verbände haben den Brief bereits gezeichnet. Die Initiatoren planen nun weitere Schritte, um das Momentum der großen Unterstützung aus der Solarbranche zu nutzen.