Bei Frequenzschwankungen im Stromnetz sind baumartig aufgebaute Verteilernetze stabiler als engmaschige Verbundnetze. Das zeigt eine Studie, die an der Jacobs University Bremen entstanden ist. Bernd Engel von der TU Braunschweig sieht die Projektergebnisse eher kritisch.
Mieterstrom bezeichnet die Belieferung von Mietern oder Eigentumswohnungsbesitzern in größeren Wohngebäuden mit vor Ort erzeugtem Strom, zum Beispiel aus Photovoltaik (PV)-Anlagen. Den Reststrom zur Deckung des übrigen Strombedarfes bezieht der Mieterstrom-Anbieter aus dem Verteilnetz und verkauft diesen und den lokal generierten Strom an die teilnehmenden Verbraucher. So wird der Mieterstrom-Anbieter zum Energieversorger. Lokal erzeugte Überschüsse […]
Als Technologiepartner ist der deutsche Konzern mit einer Investition von zehn Millionen Euro in das Projekt eingestiegen. Siemens will zur Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette für die Northvolt-Fertigung beitragen und wird nach dem Produktionsstart Batterien aus der Produktion beziehen.
Die vollständige Befreiung von Netzentgelten, die Deutschland 2012 und 2013 bestimmten großen Stromverbrauchern gewährte, verstößt aus Sicht der Europäischen Kommission gegen EU-Beihilferegeln. Jetzt muss Deutschland die illegalen Beihilfen zurückfordern. Das Bundeswirtschaftsministerium geht jedoch nur von „sehr begrenzten Rückforderungen“ an die Unternehmen aus.
Nach Medienberichten erwägt das Bundeswirtschaftsministerium im Zuge einer Gesetzesreform den Einspeisevorrang für erneuerbare Energien abzuschaffen. Das Ministerium dementiert dies per Twitter. Erneuerbaren-Organisationen fordern, die vorrangige Einspeisung von Photovoltaik, Windkraft und Co. beizubehalten.
Das norwegische Unternehmen erhält für seinen Anteil von 49,9 Prozent an Adler Solar eine Barabfindung von 250.000 Euro. Adler Solar will sich in Kürze zu den Veränderungen äußern.
In einem Brief an EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker haben mehr als 250 Organisationen und Unternehmen aus den EU-Mitgliedsstaaten ein Auslaufen der geltenden Handelsbeschränkungen für chinesische Photovoltaik-Hersteller gefordert. Die derzeitige Regelung für die Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle sowie Mindestimportpreise für kristalline Modulen und Zellen aus China läuft bis zum 3. September.
Mehr als 30 deutsche Photovoltaik-Unternehmen und Forschungsinstitute fordern von der Politik eine industriepolitische Strategie, um die Solarindustrie in Deutschland zu erhalten. Dazu gehört nach Ansicht der Unterzeichner auch eine stärkere Kooperation mit Frankreich und Nachhaltigkeitskriterien bei den geplanten Sonderausschreibungen.
Mehr als ein Dutzend potenzielle Interessenten haben sich im Zuge des Investorenprozesses für eine Übernahme des Photovoltaik-Herstellers bislang gemeldet. Im Juni soll das reguläre Insolvenzverfahren für die Solarworld Industries GmbH angemeldet und die Zellfertigung in Thüringen vorübergehend stillgelegt werden. Solarworld will jedoch weiter Module produzieren.
Nach einem erneuten Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlt das Photovoltaik-Unternehmen eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie. Der SMA-Vorstand bestätigte auf der Hauptversammlung erneut seine Erwartungen für 2018.