Im kurz vor Weihnachten veröffentlichten Energiesammelgesetz fehlt eine rechtlich klare Übergangsbestimmung für die Vergütung von Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat nach Angaben des Verbands den Fehler eingeräumt und eine schnelle Klarstellung zugesagt.
Der Photovoltaik-Hersteller konnte die Spitzenwerte seiner Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule erheblich auf 15,4 Prozent steigern. Die Universität Coburg hat das Ergebnis unabhängig bestätigt.
Energytrend und PV Info Link gehen davon aus, dass es in den kommenden Wochen wenig Bewegung bei den Preisen für Silizium, Wafer, Solarzellen und -module geben wird. Die Kapazitätsanpassungen der Photovoltaik-Hersteller gehen indes weiter.
Auf der Messe in Düsseldorf wollen die Forscher ihre keramische Hochtemperaturbatterie vorstellen. Die Speicherkosten sollen mit dem Einsatz von Natrium-Nickelchlorid-Batteriezellen um 50 Prozent niedriger liegen als mit Lithium-Ionen-Batteriezellen.
Die Übertragungsnetzbetreiber konnten damit einen noch höheren Überschuss als vor Jahresfrist verbuchen. Die EEG-Umlage ist zu Jahresbeginn leicht auf 6,405 Cent pro Kilowattstunde gesunken.
In einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister fordern vier Abgeordnete, dass er beim Netzentwicklungsplan transparent den Bedarf an neuen Leitungen darlegen soll. Aus Sicht der Grünen sollten auch die Optimierungspotenziale der bestehenden Netze ausreichend einbezogen werden. Als völlig unverständlich und kontraproduktiv bezeichnen sie, dass der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. mit Verweis auf Netzengpässe verzögert wird.
Aber nicht nur Klimaschutz muss als Ziel in die Verfassung, sondern auch erneuerbare Energie als wichtigste Maßnahme.
Im Zuge der Energiewende werden weiterhin Gaskraftwerke gebraucht. In Deutschland kündigt Uniper den Bau eines Gaskraftwerks in Bayern an, es ist der erste Neubau seit 2011 und soll künftig als „Sicherheitspuffer“ für die Netzstabilisierung dienen. Eurogas fordert indes, im anstehenden EU-Gaspaket verbindliche Ziele für erneuerbares und dekarbonisiertes Gas festzuschreiben.
Etwa zehn Monate nach Amtsantritt hat Peter Altmaier nun doch noch jemanden gefunden, der sich um das Thema Energie in seinem Haus kümmern will. Andreas Feicht vom VKU wechselt zum 1. Februar in das Ministerium.
Die Anträge können ab 17 Uhr bei der Ökostromabwicklungsstelle OeMAG eingereicht werden. Es wird eine Tarifförderung von 7,67 Cent pro Kilowattstunde und ein Investzuschuss von 250 Euro pro Kilowatt für Photovoltaik-Anlagen gewährt.