Im vergangenen Jahr sind knapp 55 Gigawatt neue Photovoltaik-Anlagen in dem Land entstanden, wobei private und gewerbliche Dachanlagen mehr als 50 Prozent der Nachfrage ausmachten. Für dieses Jahr erwartet das Beratungsunternehmen AECEA einen deutlichen Sprung nach oben. Entspannung bei Modulpreisen ist dagegen nicht in Sicht – nach Polysilizium werden nun auch EVA-Folien knapp.
Mit politischer Unterstützung soll der jährliche Photovoltaik-Zubau verdreifacht werden. Die Forderungen des Verbands reichen von höheren Ausschreibungsvolumen über eine Bereitstellung von einem Prozent der Landesfläche für Photovoltaik bis hin zu einer Pflicht der Nutzung für öffentliche Gebäude.
In einem Positionspapier sind sieben zentrale Schritte der sektorübergreifenden Initiative formuliert, um die ökologischen und volkswirtschaftlichen Potenziale voll auszuschöpfen. Bidirektionales Landen ist nach ihrer Auffassung der entscheidende Baustein für eine Energie- und Verkehrswende.
Die Energieagentur des Bundeslands hat Photovoltaik-Anlagen mit 455 Megawatt neu für 2021 in Niedersachsen ermittelt. Doch sie sieht auch die Notwendigkeit, Hürden abzubauen, um den Zubau weiter zu beschleunigen.
Was ist nur los mit der Welt, was ist los mit uns Menschen? Offenbar reicht es uns nicht, uns mit einem globalen Notstand zu beschäftigen, wir brauchen zwei, nein drei Krisen gleichzeitig! Als ob die drohende Klimakrise nicht schon genug Herausforderung wäre und es nicht ausreicht, dass uns die Corona-Krise noch immer fest im Griff […]
Wenn die Hälfte der etwa 16.600 öffentlichen Parkplätze mit mindestens 40 Stellplätzen mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet würden, ließen sich 2,4 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installieren. Für einen beschleunigten Zubau müssten diese Flächen stärker einbezogen werden, wie das Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg in seinem Faktenpapier darlegt.
Die wieder etwas gesunkenen Börsenstrompreise haben die Entwicklung etwas verlangsamt. Insgesamt liegt der Überschuss bei knapp 13,61 Milliarden Euro.
Der Energiekonzern hat deutlich bessere Ergebnisse als 2020 erzielt, wozu auch die höheren Einnahmen aus dem Energiehandel und der konventionellen Stromerzeugung beitrugen. Für die Zukunft fordert RWE, Versorgungssicherheit und Klimaschutz enger zu verknüpfen.
Ende 2025 sollen die ersten Lithium-Ionen-Batterien in Heide produziert werden. Die Fabrik soll eine Jahreskapazität von 60 Gigawattstunden haben und 3000 Arbeitsplätze schaffen. Die Bundesregierung will das Projekt über das IPCEI-Programm finanziell unterstützen.
762 Millionen Tonnen Treibhausgase verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr – 4,5 Prozent mehr als noch 2020. Mehr als 80 Prozent des Anstiegs geht auf den Energiesektor zurück. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz kündigte ein Sofortprogramm zur Senkung der CO2-Emissionen an. Die Dena bezeichnete die Zahlen als überholt.