Die Mittel einer Anleihe sollen erstmals in den Ausbau beziehungsweise die Refinanzierung der Strom-Verteilnetze in Baden-Württemberg fließen. Mit den Erlösen der anderen Anleihe will der Energiekonzern Windenergie- und Photovoltaik-Projekte finanzieren.
Ziel ist ein Joint Venture von Leag und EnviaM, um gemeinsam in der Lausitz neue Photovoltaik- und Windenergie-Projekte voranzutreiben. Die Entwicklung und Planung der Projekte sollen Envia Therm und EP New Energies übernehmen.
Die Analysten warnen jedoch davor, dass die Verunsicherung des Marktes den weiteren Ausbau bremsen könnte. Um Planungssicherheit wiederherzustellen, müsse die Politik daher schnell für Klarheit über das zukünftige Strommarktdesign sorgen.
Die Herbstkonferenz hat sich dafür ausgesprochen, dass Wohnungseigentümer und Mieter einen Anspruch auf die Gestattung von steckerfertigen Photovoltaik-Anlagen bekommen. Außerdem soll für Projektierer im Bereich erneuerbare Energien die Einsicht ins Grundbuch vereinfacht werden.
Die Fraunhofer-Gesellschaft nutzt „Pantone 334c“ als Sonderfarbe in ihrem Logo. Passend dazu hat das Fraunhofer ISE jetzt grüne Solarmodule in die Gebäudefassade des Zentrums für Höchsteffiziente Solarzellen integriert. Eine selbst entwickelte Technologie namens „MorphoColor“ machte die Farbe möglich.
Mit Ladebordsteinen lassen sich aus Sicht des Technologiekonzerns Herausforderungen bestehender Ladesysteme für die Elektromobilität lösen, etwa der große Platzbedarf, die geringe Punktedichte, die Verschlechterung des Stadtbildes und die hohen Kosten. Zielführend beim Ausbau von Lademöglichkeiten in Ballungsräumen sei die intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur.
Das „EWS Sonnenfeldes Bruck/Leitha“ gilt als Vorzeigeprojekt für die Agri-Photovoltaik. 80 Prozent der 5 Hektar großen Fläche können weiter landwirtschaftlich genutzt werden, auf 18 Prozent gibt es Bienenweiden und Blühstreifen – und die Photovoltaik-Anlage selbst belegt nur 2 Prozent.
Das österreichische Bundesland hat die jährliche fällige Abgabe für Photovoltaik- und Windenergieanlagen erst 2021 eingeführt. Aktuellen Plänen zufolge soll sie künftig 6500 Euro pro Hektar Photovoltaik und 17.600 Euro pro Megawatt Windkraft betragen. Auch für bestehende Anlagen soll die Abgabe angehoben werden.
Wie schon in den Vorquartalen hat sich dem Konzern zufolge der Handel mit Photovoltaik-Komponenten als Zugpferd erwiesen. Angesichts des dynamischen Erneuerbaren-Geschäfts hat Baywa nochmals die Jahresprognose erhöht.
Umsatz, Absatz und Gewinn des Wechselrichter-Herstellers sind in den ersten neun Monaten 2022 hinter den Vorjahreszahlen zurückgeblieben. An der kürzlich angehobenen Prognose für das Gesamtjahr hält das Unternehmen jedoch angesichts der aktuellen Geschäftsentwicklung fest.