Der Bund hat die Kommunen mit der Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung beauftragt. Dies verursacht hohe Kosten, weshalb vor allem finanzschwachen Kommunen Fördermittel für die Planung zugesagt wurden. Dann kam die Haushaltssperre. Fördermittel soll es aber trotzdem noch geben.
Mobiltelefone in den späten Neunzigern ließen sich vollständig entladen, um der Batterie ein längeres Leben zu bescheren. Als dann Lithium-Ionen-Batterien aufkamen, sollten Nutzer genau dieses Verhalten unbedingt vermeiden. Für die nächste Generation von Lithium-Batterien, der Lithium-Metalloxid-Batterie, könnte die Tiefentladung nun wieder eine heilende Wirkung haben, wie die Ergebnisse einer Forschergruppe der Stanford University zeigen.
Der Wasserstoff-Hochlauf stockt. Das liegt auch daran, dass kaum belastbare Geschäftsmodelle existieren, da es kaum transparente Preise an internationalen Börsen für Wasserstoff gibt. Das schreckt Investoren ab. So entstehen keine Erzeugungsanlagen. Wenn keine Erzeugungsanlagen entstehen, gibt es auch erstmal keine Lieferanten und keine Verbraucher. Um diese Situation aufzulösen, schlägt der Nationale Wasserstoffrat vor, den Pionieren unter den Marktteilnehmern unter die Arme zu greifen und ein etwaiges Risiko auszugleichen. Außerdem brauch es einen Vermittler zwischen Erzeugung und Verbrauch.
Das Fraunhofer ISE untersuchte, welche verschiedenen Nutzergruppen und Haushaltstypen besonders vom bidirektionalen Laden profitieren können. Dafür erstellten die Forscher verschiedene Typen und Kategorien und verglichen Parameter für die Eigenversorgungsquote und die Strombezugskosten der unterschiedlichen Szenarien miteinander.
Die Trilog Verhandlungen zum Net-Zero Industry Act sind abgeschlossen. Rat und Parlament trafen am späten Dienstagnachmittag eine vorläufige Einigung. Besonders brisant waren die Diskussionen zum Artikel 20 (Marktzugang), der die Spielregeln für Resilienz-Auktionen festlegt. Außerdem schaffte es die Kernenergie in die Liste von Net-Zero-Technologien, was bereits im Vorfeld polarisierte.
Der Berliner Senat und Vattenfall einigten sich darauf, das Berliner Wärmenetz zu kommunalisieren. Das Land Berlin kommt dafür mit 1,6 Milliarden Euro auf. Geld, das andere Stelle dem Klimaschutz fehlen könnte. Ohnehin sei nicht klar, ob die Investition für eine rasche Dekarbonisierung im Wärmesektor der Hauptstadt sorgt, findet unser Autor Heinrich Strößenreuther.
Eine Volkswagen-Tochter testete über mehrere Monate Festkörperbatterien eines US-amerikanischen Unternehmens. Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen. Die Batterie soll den Partnerunternehmen zufolge ein Auto bis zu 500.000 Kilometer bewegen, ohne dabei nennenswerte Kapazitätsverluste zu erfahren.
Mit einem Rekord schließt die Schweiz das Jahr 2023 ab. Über 40 Prozent Wachstum bei Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, Stützmauern und Freiflächen sorgten für einen satten Zubau. Damit befindet sich die Schweiz auf Kurs, ihr Ziel für 2027 zu erreichen.
Ein Unternehmen aus Halle an der Saale hat ein neues Verfahren zur Herstellung von Silizium-Anoden für Batterien entwickelt und wirtschaftlich validieren lassen. Diese Anoden bieten viele Vorteile, allerdings lassen sie sich nur schwer so bauen, dass die Batterie dabei langlebig bleibt. Mit dem neuen Verfahren aber lassen sie sich kostengünstig, stabil und im industriellen Maßstab herstellen, sagt die Firma.
Für einen Kaufpreis von 1,6 Milliarden Euro wechseln Fernwärmnetz, Heizkraftwerke und tausende Angestellte vom Konzern Vattenfall zum Land Berlin. Darüber unterzeichneten das Land Berlin und Vattenfall eine Vereinbarung. Zu dem Deal gehört das gesamte Wärmegeschäft von Vattenfall in Berlin. Damit hat sich Vattenfall vollständig aus dem Wärmegeschäft in Deutschland zurückgezogen.