Digitalisierungsbeispiel: Das Start-up Installion startete als Portal zur Vermittlung zwischen Installateuren und professionellen Auftraggebern für typische Heim-Photovoltaikanlagen. Inzwischen ist die Auftragslage so gut, dass eigene Niederlassungen dazugekommen sind. Die Abwicklung zwischen allen Beteiligten findet vollkommen digitalisiert statt.
Innovation heute: Uli Huener hat von 2013 bis 2020 das Innovationsmanagement und das Innovation-Lab der EnBW geleitet. Er spricht über Erfolge und Misserfolge – und was die nächste Innovationswelle prägen wird.
Parkplatz-Photovoltaik: Die 300.000 größten Parkplätze in Deutschland bieten Platz für 59 Gigawatt Solarmodule, ohne weitere Flächen zu denaturieren oder zu versiegeln. Das Ingenieurbüro Schlaich Bergermann Partner – sbp Sonne GmbH aus Stuttgart will das besonders nachhaltig tun, indem es mit seinem System Material spart und Kosten senkt.
Serie Elektromobilität-Installation: Schon seit vielen Monaten hält eine Diskussion die Charging-Branche in Atem. Was setzt sich durch – das AC-Laden oder das DC-Laden – und was bedeutet das für die Ladepunkte? Einen Überblick gibt Stefan Hirzinger, verantwortlich für Normen und Regeln bei Webasto.
Händlerperspektive: Kai Lippert, Geschäftsführer von EWS, sieht einen großen Digitalisierungsbedarf im Marketing und Vertrieb von Installationsbetrieben. Auch eine gute Auftragslage sollte nicht davon abhalten, weitere Schritte zu gehen.
Flexibilität 2.0: Heute geht es nicht mehr nur um einen schnellen Zubau von erneuerbaren Energien. Am Ende muss der CO2-freie Strom rund um die Uhr und zu jeder Jahreszeit fließen. Um dafür Anreize zu setzen, will die Energytag-Initiative die Herkunftsnachweise mit einem Zeitstempel versehen.
Handwerk: Die Energiewende bricht langjährige Strukturen im Handwerk auf. Das gilt für Marktanteile, Arbeitsweisen, Eigentümerstrukturen und nicht zuletzt dafür, wer das absehbare Wachstum bei erneuerbaren Energien, Ladestationen und Wärmepumpen treibt oder treiben kann. Und wer davon profitiert.
Beratung: Ohne Digitalisierung geht es nicht. Doch was ist für welchen Betrieb wirklich sinnvoll, worin bemisst sich der Sinn und wo steht das Handwerk?
Nachwuchs: Typischerweise hätte Nils Kusserow als Akademiker Jugendliche unterrichtet. Doch er entschied sich fürs Handwerk und führt nun einen Solar- und Elektrobetrieb. Was treibt ihn an?
Abregelung: Das bisherige Einspeisemanagement wird ab Oktober für alle Anlagen ab 100 Kilowatt durch ein neues System abgelöst. Allerdings stellen sich in der Praxis noch viele Fragen, was dies für die Anlagenbetreiber genau bedeutet. Rechtsanwältin Margarete von Oppen gibt Antworten, was es zu beachten gilt.