Engie und Return schließen virtuellen FPA für 100 Megawatt Speicherleistung

Return, Großspeicher

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Engie und Return haben eine langfristige virtuelle Flexibilitätsvereinbarung (virtual Flexibility Purchase Agreement, vFPA) für 100 Megawatt Speicherleistung in Deutschland geschlossen. Die Vereinbarung soll ab 2027 greifen und die bislang größte in Europa für einen vollständig festpreisbasierten vFPA sein, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Die dem Vertrag zugrunde liegende Flexibilität stamme aus einem dezentralen Portfolio von Batteriespeichern in ganz Deutschland.

Die Flexibilität werde in einem einzigen virtuellen Portfolio gebündelt und dem Markt zur Verfügung gestellt, hieß es weiter. Sie soll zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage im Stromsektor genutzt werden. Energie werde die Flexibilität sowohl auf dem Großhandelsmarkt als auch auf verschiedenen Regelenergiemärkten optimieren und vermarkten.

Return sieht Deutschland als einen Schlüsselmarkt für sein Geschäft aufgrund des hohen Anteils an erneuerbaren Energien und des steigenden Bedarfs an Flexibilitäten. Daneben ist das Unternehmen auch in den Niederlanden, Belgien und Spanien aktiv. Die Vereinbarung mit Engie sei wichtig für die europäische Wachstumsstrategie von Return, hieß es weiter. Beide Unternehmen planten, ihre Kooperation auf weitere europäische Länder auszuweiten und in den kommenden Jahren weitere Flexibilitätsvereinbarungen abzuschließen.

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