Vom Dach ins System: Wieso Kunden und Photovoltaik‑Installateure von smarten Anlagen profitieren

Eon, Photovoltaik, Wallbox, Haus, Elektroauto

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 Mit dem wachsenden Anteil von erneuerbaren Energien verändert sich der Photovoltaik-Markt, besonders bei Privatkundinnen und Privatkunden: Gefragt sind nicht mehr Photovoltaik-Anlagen  mit möglichst hoher Gesamtleistung. Gefragt sind intelligente Lösungen, die Stromeinspeisung und -verbrauch optimieren und flexibel steuern. Sie werden die Energiewende auf das nächste Level heben.

Flexibilität nutzen, bedeutet für Haushalte mit Photovoltaik-Anlage konkret: Möglichst viel Solarstrom selbst verbrauchen – mit Batteriespeicher, Elektroauto und Wärmepumpe – und ihn einspeisen, wenn er im Netz gebraucht wird. Gleichzeitig werden große Netzstrom-Verbräuche wie das Laden des Elektroautos gezielt in Zeiten verschoben, in denen die Energienachfrage im Netz gering ist, zum Beispiel nachts und die Strompreise niedrig sind

Warum sich Flexibilität für Installateure lohnt

Dieses Verhalten ist nicht nur gut für das Energiesystem, sondern auch für Haushalte und Handwerk. Denn Privatkundschaft wie Fachbetriebe profitieren finanziell: Haushalte können Stromkosten sparen und Handwerker im Wettbewerb um die Kunden punkten – mit Anlagen, die sich schneller amortisieren. Hier liegt die Chance für das Handwerk: Denn den meisten Haushalten ist heute noch nicht bewusst, dass sie mit flexibler Stromnutzung spürbar Kosten sparen können. Gute Beratung kann sich also für Haushalte und Handwerker gleichzeitig auszahlen.

Energiemanagement macht Flexibilität einfach und profitabel

Um ihre Flexibilitäten zu nutzen, brauchen Haushalte vor allem zwei Dinge: Ein Energiemanagementsystem, das mit künstlicher Intelligenz Stromeinspeisung und -verbrauch optimiert, sowie einen smarten Stromtarif.

Das Energiemanagementsystem stellt sicher, dass Haushalte ohne Aufwand finanziell profitieren können: Es verschiebt Verbräuche von Elektroauto, Wärmepumpe und Solarspeicher in nachfragearme Zeiten – und zwar soweit das möglich ist, ohne den Alltag der Kunden zu stören. Dabei optimiert die KI den Eigenverbrauch und macht Flexibilität praktisch nutzbar.

In Zeiten von smarter Technik muss so weder Handwerk noch Kunde die komplexe Steuerung planen oder übernehmen. Das Energiemanagementsystem optimiert beispielsweise automatisch den E-Auto-Ladevorgang, damit mehr Solarstrom in den Akku kommt. Dabei stellt es sicher, dass das Auto zur Wunschuhrzeit fertig geladen ist.

Flexibilität geht mit dynamischem Tarif und mit Festpreis-Tarif

Zum Energiemanagementsystem braucht es dann nur noch einen smarten Stromtarif in Verbindung mit einem Smart Meter, um Energie flexibel zu nutzen. Wer dabei an viertelstündlich schwankende dynamische Tarife denkt und abwinkt, liegt falsch. Denn auch mit smarten Festpreistarifen können Privatkunden finanziell vom flexiblen Laden ihres Batteriespeichers oder ihres Elektroautos profitieren. Dazu benötigen sie nur einen smarten Zusatzservice wie unseren „E.ON Home Comfort“, den wir zu den meisten unserer Festpreistarife anbieten.

Vergütet wird die vom Haushalt bereitgestellte Flexibilität dabei mit einem Bonus auf die Stromrechnung: planbar, sicher, ohne schwankende Börsenstrompreise. Wir als Stromanbieter übernimmt hier das Risiko von teuren Preisspitzen für den Endkunden und lässt den benötigten Smart Meter kostenlos einbauen. Eine vierköpfige Familie mit Photovoltaik-Anlage, Speicher, Elektroauto und Wärmepumpe kann so mit dem „E.ON Home Comfort“ bis zu annähernd 1000 Euro in einem Jahr sparen – im Vergleich zur ungesteuerten Nutzung mit Festpreistarif ohne Bonus. Das hat unsere Simulation mit einem digitalen Zwilling für das Referenzjahr 2024 ergeben.

Profitable Programme für Handwerksbetriebe nutzen

Flexibilitäten heben muss einfach sein – auch für das Handwerk: Mit unserem „E.ON Home“ Partnerprogramm unterstützen wir daher Installateurinnen und Installateure dabei, ihren Kunden Flexibilitätslösungen anzubieten. Für jedes installierte Energiemanagementsystem von uns erhalten die Partnerbetriebe eine Vergütung, zusätzliches Geld gibt es für den Abschluss eines „E.ON Home Comfort“-Vertrags durch den Endkunden, der mit den meisten unserer Festpreistarife kompatibel ist. Unser Energiemanagementsystem ist mit Anlagen verschiedener Hersteller und Anbieter sowie mit dynamischen Tarifen und Festpreistarifen beliebiger Energieversorger kompatibel.

Für Kunden entsteht ein System, das ihre Energielösungen automatisch optimiert – unabhängig vom gewählten Tarifmodell. Für Installateure wird Flexibilität damit vom Zukunftsthema zum konkreten Mehrwert im eigenen Geschäft.

Vom Anlagenbauer zum Systempartner der Zukunft

Ihrer Kundschaft jetzt auch Flexibilitätslösungen anbieten zu können, ist für das Handwerk die konsequente Weiterentwicklung des Kerngeschäfts. Digitale Lösungen übernehmen die Optimierung im Hintergrund. Installateure bleiben der zentrale Ansprechpartner für die Kundinnen und Kunden – erweitern ihre Rolle aber um die systemische Perspektive.

Die Energiewende geht weiter – und sie wird anspruchsvoller. Flexibilität ist der Hebel, um die Wirtschaftlichkeit von privaten Photovoltaik-Anlagen zu steigern. Installateurinnen und Installateure spielen dabei eine Schlüsselrolle – für ihre Kundschaft, für das Energiesystem und für die Zukunft ihres eigenen Geschäfts. Vom Dach ins System: Genau hier liegt der nächste Schritt der Energiewende.

— Der Autor Martin Endress ist Chief Commercial Officer (CCO) in der Geschäftsführung von Eon Energie Deutschland. Er verantwortet die Weiterentwicklung des gesamten Kundengeschäfts – von klassischen Strom- und Gastarifen bis hin zu integrierten Lösungen rund um E-Mobilität, Solarenergie und Wärme. So verbindet E.ON alle Angebote für rund 14 Millionen Kundinnen und Kunden in Deutschland unter einer kommerziellen Gesamtverantwortung. Mehr zum E.ON Home Partnerprogramm auf der Intersolar Halle C5, Stand C5.630 und unter: E.ON Service Partner werden | E.ON und zum smarten Zusatzservice „E.ON Home Comfort“: E.ON Home Comfort: Energie schlauer nutzen | E.ON —

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