Goldbeck Solar hat von Blue Elephant Energy (BEE) den Auftrag für den Bau des Photovoltaik-Kraftwerks im bayerischen Schafhöfen erhalten. Mit einer geplanten Leistung von 268 Megawatt ist der bislang größte Solarpark, den Goldbeck Solar als EPC-Partner in Deutschland realisiert, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Der offizielle Spatenstich für den Baubeginn soll in etwa zwei Wochen erfolgen. Es ist geplant Solarmodule von Trina Solar und Wechselrichter von SMA zu verbauen. Die Anlage wird auf fixierten Montagesystemen in Südausrichtung entstehen, so Goldbeck Solar zu den Plänen. Die Finanzierung der Photovoltaik-Anlage erfolge unter Beteiligung der Commerzbank.
Die Inbetriebnahme des Photovoltaik-Kraftwerks sei dann für September 2027 vorgesehen, so Goldbeck Solar weiter. Es wird mit einer Erzeugung von jährlich etwa 296.000 Megawattstunden Solarstrom nach der Fertigstellung ausgegangen.
„Der Solarpark Schafhöfen unterstützt die ESG‑ und Klimaziele des Investors und leistet zugleich einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Darüber hinaus stärkt das Projekt die regionale Wertschöpfung und trägt langfristig zur Stabilisierung der Stromversorgung bei“, hieß es von Goldbeck Solar weiter.
Blue Elephant Energy hatte unlängst veröffentlicht, dass ein Großteil der Stromerzeugung aus dem Solarpark Schafhöfen bereits im Rahmen eines langfristigen Stromliefervertrags (PPA) mit der DB Energie kontrahiert sei. Er soll künftig zur klimafreundlichen Versorgung des Bahnstromnetzes der Deutschen Bahn beitragen, so das Unternehmen. In diesem Zuge war auch die Finanzierung des Projekts durch die Commerzbank veröffentlicht worden. Nähere Erkenntnisse, ob auch noch ein Batteriespeicher in Kombination mit der Photovoltaik-Freiflächenanlage entstehen könnte, lagen pv magazine zunächst nicht vor.*
Anmerkung der Redaktion: Den letzten Absatz haben wir am 7.5.2026, 13:45 Uhr, ergänzt.
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Blöde Frage, aber ist Süd-Ausrichtung noch immer sinnvoll? Wäre nicht Ost-West in quasi Wellenform sinnvoller? Mehr Ertrag in Stunden die perspektivisch noch nicht negative Preise haben, etwas weniger Mittags… Und im Sommer (Juni) eben auch schon sehr früh und noch sehr spät nennenswerten Ertrag.
Im Winter ist die Südausrichtung möglicherweise noch die bessere Wahl. Den morgens/abends-Nachteil im Sommer bügeln Batterien aus. Sowas hängt von vielen Randbedingungen im Projekt ab (Horizont, Nutzung der Bereiche zwischen den Modultischen, etc.). Bei begrenzten Dachflächen auf Gewerbehallen ist O-W auch wegen der dichteren Belegung und redizierter Ballastierung meist die bessere Wahl.