Die Enervenue Holdings, Ltd. hat am Dienstag die Aufstockung seiner Series-B-Vorzugsaktienfinanzierung um 300 Millionen US-Dollar bekanntgegeben. An der Finanzierungsrunde habe sich ein weiterer Investor beteiligt, teilte das im kalifornischen Fremont ansässige Unternehmen mit. Den Namen nannte Enervenue nicht, nur dass die Runde unter der Leitung von Full Vision Capital stand.
Zudem ernannte der Batteriehersteller Henning Rath zum neuen Chief Executive Officer (CEO). Rath war vorher für Enpal als Chief Supply Chain Officer tätig. Nun soll er für Enervenue den Aufbau einer Großserienfertigung der Metall-Wasserstoff-Batteriespeicher im chinesischen Changzhou voranbringen. Das eingeworbene Kapital werde dafür genutzt, so das Unternehmen weiter. Mit der neuen Fertigung will Enervenue seine Kostenstruktur optimieren. Zudem soll das Batterie-Know-how in der Region genutzt werden, auch um den globalen Kundenstamm effizienter bedienen zu können. Das frische Kapital werde daher auch zum Ausbau der Lieferkette und der Marktexpansion, etwa in Asien, dem Nahen Osten und Europa, genutzt.
In Kalifornien befindet sich das Forschungs- und Entwicklungszentrum des Unternehmens. Dort werde man sich auf die Weiterentwicklung der nächsten Generation von Metall-Wasserstoff-Batterien konzentrieren. Die Lithium-freien Batterien sind ursprünglich für die Weltraumbehörde Nasa entwickelt und dann an der Stanford Universität weiter optimiert worden. Sie befinden sich aktuell bereits in der vierten Generation, so das Unternehmen.
Enervenue zufolge bieten die Metall-Wasserstoff-Batterien „eine einzigartige Kombination aus Langlebigkeit, Sicherheit und niedrigen Gesamtbetriebskosten“. So seien bis zu 30.000 Zyklen über die Lebensdauer möglich. Umgerechnet bedeutet dies drei Zyklen pro Tag über einen Zeitraum von 30 Jahren, wie Enervenue erklärte. Die Batterien sind für Langzeit-Speicherlösungen im Kraftwerks- sowie Gewerbe- und Industriesektor gedacht. „Ideale Einsatzfelder sind Branchen mit anspruchsvollen Arbeitszyklen, in denen Verfügbarkeit und Stabilität der Energieversorgung von entscheidender Bedeutung sind“, so das Unternehmen. Dazu zählten Netzspeicher in Gebieten mit hoher Erneuerbaren-Einspeisung und KI-Rechenzentren.
„Dieses Kapital schafft die Grundlage für gezielte Investitionen in unsere technologische Weiterentwicklung, sichert die Lieferkette für die Gigawatt-Produktion und hilft uns dabei, einen soliden globalen Kundenstamm aufzubauen“, sagte Rath. „Damit sind unsere kurz- und mittelfristigen Kapazitätsziele von 250 Megawattstunden und 1 Gigawattstunde nun vollständig finanziert.“ Noch in diesem Jahr soll der Bau der neuen Produktionslinie mit 250 Megawattstunden Kapazität starten.
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1. April vorgezogen
Auf diese Eierlegende Wollmilchsau haben wir doch alle gewartet! 3 Zyklen/Tag und das mit einem Langzeitspeicher!!
Aber im Ernst: Ein Artikel im VDI-Blättchen vom 16.3.26 https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/neue-batterie-koennte-stromnetze-25-jahre-stabil-versorgen/#google_vignette bezeichnet die Entwicklung als „am Anfang stehend“. Bei dieser Pressemeldung geht es wohl darum, Investorengelder einzusammeln.
Also spätestens ⤵️ muss ich irgendwas komplett falsch verstanden haben…
„Der im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Hersteller will in China eine großskalige Produktion aufbauen. Dafür warb er Henning Rath von Enpal als neuen CEO ab.“
🤔🤔🤔
NASA Entwicklung
„80–90% round-trip efficiency“
Entladetiefe: „97-100%“
„nickel-hydrogen chemistry“
Einsatztemperatur: „-40-60°C“
Kapazität: „~86% capacity with 30000 cycles“