Salzstrom hat einen Natrium-Ionen-Gewerbespeicher entwickelt und vorgestellt. Mit seinem Produkt „SALT 110“ will das österreichische Unternehmen die Etablierung der Natrium-Ionen-Technologie in Europa vorantreiben, wie es zur Vorstellung hieß. Zuvor hatte Salzstrom bereits einen Photovoltaik-Heimspeicher auf Basis seiner Natrium-Ionen-Technologie auf den Markt gebracht. Dabei habe die Resonanz aus dem Markt die Erwartungen von Salzstrom deutlich übertroffen. Bereits vor der Markteinführung seines neuen Batteriespeichers verzeichnete es demnach ein starkes Interesse von Gewerbe- und Industriekunden.

Foto: Barbora Arnold/Salzstrom
Der Speicher „SALT 110“ verfüge über eine Leistung von 100 Kilovoltampere und eine nutzbare Speicherkapazität von bis zu 110 Kilowattstunden. Die eingesetzte Zellchemie basiert dabei auf Natrium-Eisenphosphat (NFPP), wie es von Salzstrom weiter hieß. Den Batteriewirkungsgrad gibt es mit 95 Prozent an. Der Batteriespeicher ist für den Einsatz bei Temperaturen zwischen -25 und +55 Grad Celsius geeignet. Die Abmessungen betragen 1000 mal 1460 mal 2450 Millimeter bei einem Gewicht von 2400 Kilogramm. Die Ausgangsspannung für das Produkt gibt Salzstrom mit 400 Volt/50 Hertz an. Das Gerät verfügt unter anderem über die Zertifizierungen nach EN IEC 62619, VDE 4105, EN50549. Mit dem Speicher seien 6000 Ladezyklen bei einer Entladetiefe von 95 Prozent möglich.
Salzstrom hat den kompakten Gewerbespeicher „SALT 110“ für Anwendungen auf engem Raum entwickelt, beispielsweise Rechenzentren oder Industriehallen mit Platzeinschränkungen. Eine Besichtigung des Speichers sei ab sofort mit Voranmeldung vor Ort bei Salzstrom möglich. Anfang März sollen die ersten Kundenanlagen in Deutschland und Österreich installiert werden, hieß es weiter.
„Das Kundeninteresse ist überwältigend. Viele Unternehmen suchen gezielt nach Alternativen zu Lithium – sei es aus Nachhaltigkeitsgründen oder aufgrund von Sicherheitsüberlegungen. Mit dem ‚SALT 110‘ bieten wir erstmals in Europa eine marktreife Cabinet-Lösung für das Gewerbesegment“, erklärt Jürgen Ellensohn, Mitgründer und als CSO/CMO verantwortlich für Sales und Marketing.
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Alles gut, und dann man preislich im ganzen Artikel nichts gehört hat, vermutlich nicht wettbewerbsfähig….
Hört sich gut an wie bei den vielen anderen Batterie Forschungen. Wer letztendlich das Rennen ohne Lithium macht ist noch lange nicht entschieden. Wäre schön wenn Europa und Deutschland mal wieder Sieger wären und der Abhängigkeit von China entkommen würden.
Und das jetzt, wo Mitteldeutschland das Lithiumherz Europas werden soll.
Kann ich den Salzspeicher auch in die Schweiz bestellen? Und zu welchem Preis für 80 KW
Schön, dass Katharina Reiche widerstandslos die teuren fossilen Energieträger bevorzugt und einen Ausbau der günstigsten Energie Wind/Solar + Speicherung verhindert.
Warum waren wir von Russlands Rohstoffen abhängig?
Warum werden im Artikel zur angeblichen „überwältigenden“ Nachfrage keine Preise genannt?
Das hier scheint die Konsumerseite von Salzstrom zu sein. Ich wußte nicht, dass die Sg05lp3 Serie von Deye bereits Salzbatterien unterstützt.
https://www.salzstrom.com/category/all-products?scrollToProduct=off-grid-speicher-3-phasig-18kwh-natrium-ionen-batterie-12kw-deye-sun