NordLB erhält EIB-Kredit über 250 Millionen Euro zur Finanzierung von Erneuerbaren-Anlagen

Teilen

Die Europäische Investitionsbank EIB und die Norddeutsche Landesbank (NordLB) Girozentrale haben einen Vertrag unterzeichnet, der die Förderung von verschiedenen Erneuerbaren-Anlagen in mehreren EU-Staaten, allen voran in Polen, Dänemark und Schweden beinhaltet. Dafür erhält das deutsche Bankhaus einen Kredit von 250 Millionen Euro von der EIB, um entsprechende Projekte in den EU-Ländern zu finanzieren. Dieses Geld soll dann für Investitionen in Photovoltaik-Anlagen, Windparks an Land und Batterieprojekte in Regionen mit geringem Pro-Kopf-Einkommen fließen.

Die Finanzierung ist der EIB zufolge Teil des „REPowerEU“-Plans. Mit dem Zubau von Erneuerbaren-Anlagen soll dabei die Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit der EU erhöht werden. Eine größere Anzahl an Projekten soll vor allem in Polen entwickelt und finanziert werden.

Im vergangenen Jahr hat die EIB nach eigenen Angaben Kredite über 20,86 Milliarden Euro für die Förderung nachhaltiger Energieprojekte im Sinne der Energiewende bereitgestellt. 996 Millionen Euro flossen dabei nach Polen, 389 Millionen Euro nach Schweden und 49 Millionen Euro nach Dänemark. Allein zwischen 2020 und 2030 plant die EIB Investitionen von einer Billion Euro in Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit. Dafür dafür setze sie mindestens die Hälfte ihres jährlichen Finanzierungsvolumens ein, hieß es weiter.

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.