1-Megawatt-Photovoltaik-Dachanlage versorgt Borealis-Betrieb im Chemiepark mit Solarstrom

Sie gehört zu den zehn größten Photovoltaik-Dachanlagen in Oberösterreich, die bislang am Netz sind. Der Bau dauerte nur sechs Wochen.
Die Solarmodule erstrecken sich über eine Fläche von fast 4800 Quadratmetern auf der Produktionsstätte im Chemiepark Linz. | Foto: Borealis

Borealis und Verbund bringen noch in diesem Monat eine der größten Photovoltaik-Dachanlagen ans Netz. Die Anlage mit einem Megawatt Leistung entstand in nur sechs Wochen Bauzeit auf der Produktionsstätte von Borealis im Chemiepark Linz in Oberösterreich und hat den Probebetrieb bereits aufgenommen. Die Solarmodule erstrecken sich über eine Fläche von fast 4800 Quadratmetern. Sie sollen künftig jährlich etwa eine Gigawattstunde Solarstrom liefern, die der Chemiekonzern direkt in seiner Fabrik verbrauchen wird. Damit könne Borealis etwa 350 Tonnen CO2-Emissionen jährlich einsparen.

Die Photovoltaik-Anlage ergänze die Nachhaltigkeitsstrategie von Borealis. Der Konzern will den Anteil erneuerbarer Energien am eigenen Energiemix erhöhen. „Wie schon unser erstes PV-Projekt, das Teile unseres Betriebs in Monza, Italien, mit Strom versorgt, ergänzt auch diese Anlage die zahlreichen Stromabnahmeverträge, die wir in den letzten Monaten abgeschlossen haben, um erneuerbare Energie aus Windparks für unsere Produktionsbetriebe in Finnland, Schweden und Belgien zu beziehen“, erklärte Thomas Gangl, CEO von Borealis. „Wir nehmen damit in Verbindung mit der Beschaffung nachhaltiger Energie weiter Fahrt auf – indem wir stets Neues erfinden, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen.“

 

.

Mehr über

Kommentare