SMA-Leitfaden zu passenden Lösungen für Ü20-Photovoltaik-Anlagen

Der Wechselrichter-Hersteller will damit Photovoltaik-Fachhandwerker und Installateure unterstützen. Es wird erklärt, was sie bei der Umrüstung der kleinen Photovoltaik-Anlagen beachten müssen, nachdem diese aus der EEG-Förderung gelaufen sind und welche Optionen es für die Betreiber gibt.
Die Betreiber von Ü20-Anlagen haben verschiedene Optionen, wenn ihre Solarförderung über das EEG endet. | Foto: SMA Solar Technology AG

Nach dem EEG 2021 gibt es verschiedene Optionen, Photovoltaik-Anlagen weiterzubetreiben, deren EEG-Vergütung nach 20 Jahren ausgelaufen ist. Die Betreiber können die Photovoltaik-Anlagen einfach weiterlaufen lassen, sie können jedoch auch auf solaren Eigenverbrauch umstellen. Dies kann eine wirtschaftlichere Option für den Weiterbetrieb sein, da für den eingespeisten Solarstrom nur noch der durchschnittliche Jahresmarktwert Solar gezahlt wird. SMA hat daher nun für Photovoltaik-Fachhandwerker und Installateure einen zwölfseitigen Leitfaden veröffentlicht, der bei der Planung und Umsetzung der passgenauen Lösung für diese sogenannten Ü20-Photovoltaik-Anlagen helfen soll.  Daneben gibt es Tipps für die Integration von Batteriespeichern und Elektrofahrzeugen. Auch Unterstützung für eine umfangreiche Modernisierung der Photovoltaik-Anlagen werde geboten.

„Das SMA Energy System bietet unseren Kunden innovative Lösungen für den Eigenverbrauch von Solarstrom und zur Vernetzung von Solaranlage, Batteriespeichern, Energiemanagementsystemen, Ladeinfrastruktur für E-Autos sowie strombasierter Wärmeerzeugung“, sagt Nick Morbach, Executive Vice President Home and Business Solutions bei SMA. So könne der Energiemanager die intelligente Steuerung der Verbraucher übernehmen. Damit ließen sich Eigenverbrauchsquoten von 50 Prozent erreichen, die mit der Installation eines Heimspeichers noch weiter gesteigert werden könnten. Auch für das Laden des Elektroautos mit Solarstrom oder für die Integration von Wärmepumpen biete SMA passende Lösungen an. „Je mehr Solarstrom Anlagenbetreiber im Haushalt nutzen, desto besser. Solarstrom muss nicht abgeregelt werden, der Eigenverbrauch entlastet gleichzeitig die Versorgungsnetze und trägt zum Klimaschutz bei“, so Morbach.

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Kommentare

Strassburger
Apr 28, 2021

In Österreich gibt es DC Einspeisung direkt
umgewandelt in Warmwasser HZ,oder
Brauchwasser…Elektro „Tauchsieder“

Kann SMA liefern ( haben Kleinlagen
die ca 2022 ,20 Jahre alt sind ?

Albrecht Hauser
Apr 28, 2021

Es kann doch nicht sein dass neue freilandanlagen gebaut werden und die alten werden abgebaut weil sie nicht mehr rentabel sind. Die einspeiseverguertung sollte doch ein wenig höher sein als die laufenden Kosten.

Rudolf Rothe
Apr 28, 2021

Betreiber von Ü20 Anlagen sind in der Regel investitionsbereit, daher wäre jetzt eine Förderung von dezentralen Speichern (Heimspeicher oder Cluster) angebracht, die die Auslastung der bestehenden Trassen optimiern und Neuinvestitionen gegebenenfalls entbehrlich machen.