Heidelberger Druckmaschinen verdoppelt Produktionskapazität für Wallboxen

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Dass die Elektromobilität langsam in Fahrt kommt, lässt sich an den Zulassungsstatistiken ablesen – aber auch an der wachsenden Nachfrage nach privaten Ladestationen, so genannten Wallboxen. Hier hat der Bund mit einer Förderung von 900 Euro zuletzt attraktive Bedingungen geschaffen. Heidelberger Druckmaschinen hat nun auf den steigenden Bedarf reagiert und am Standort Wiesloch-Walldorf, wenige Kilometer südlich von Heidelberg gelegen, eine zweite Produktionslinie in Betrieb genommen. Damit will der Hersteller seine Fertigungskapazität bis kommenden April etwa verdoppeln.

Am Standort Wiesloch-Walldorf produziert das Unternehmen im Zweischichtbetrieb die Modelle Heidelberg Wallbox Home Eco sowie Heidelberg Wallbox Energy Control mit verschiedenen Kabellängen und Individualisierungsmöglichkeiten für den deutschen und europäischen Markt. Die Heidelberg Wallbox Energy Control verfügt über ein integriertes Lastmanagement, die das gleichzeitige Laden von bis zu 16 Elektrofahrzeugen ermöglicht. Der Hersteller hat sie für Mehrfamilienhäuser, Garagen mit mehreren Parkplätzen sowie für Firmen- und Hotelparkplätze konzipiert. Die Wallbox Home Eco kostet 490 Euro, die Wallbox Energy Control 790 Euro (je UVP).

Die eigenen Produktionskapazitäten sind voll ausgelastet, sagt Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Mit der Inbetriebnahme einer zweiten Produktionsliniekönnen wir die hohe Kundennachfrage besser bedienen. Damit treiben wir unsere Wachstumspläne im viel versprechenden Markt der Elektromobilität konsequent voran.“

In den letzten beiden Jahren hat der Hersteller mehr als 35.000 Wallbox-Systeme verkauft. Sie werden über Amazon sowie über den Elektrofach- und Großhandel, über Energieversorger und zertifizierte Elektrofachbetriebe vertrieben.

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