Die Medien sind voll mit Berichten vom diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos. Scheinbar engagieren sich nun alle, außer dem US-Präsidenten Donald Trump, für eine stärkere Beachtung des Klimaschutzes – die vielen anwesenden Wirtschaftsbosse genauso wie viele der anwesenden Regierungsvertreter. Dass Präsident Trump in aller Verantwortungslosigkeit weiterhin die Notwendigkeit klimapolitischen Handelns komplett ignoriert, war zu erwarten. Dennoch […]
Eine der größten Herausforderungen bei der Massenfertigung von Perowskit-Solarmodulen ist die Stabilität der Effizienzen. Niederländische und belgische Forscher haben hierfür große Fortschritte erzielt.
Der Stromversorger aus Colorado, Tri State Generation and Transmission, wird den Solarstrom abnehmen. Insgesamt plant Juwi den Bau von vier Solarparks mit einer Gesamtleistung von 415 Megawatt bis Ende 2023.
Die Auswertung der Daten für 2018 von Eurostat zeigt, dass 12 von 28 EU-Mitgliedsstaaten ihre verbindlichen Ziele für erneuerbare Energien am Bruttoendenergieverbrauch bereits erfüllt haben. Deutschland gehört nicht dazu – noch fehlen etwa 1,5 Prozentpunkte für das 2020-Ziel von 18 Prozent.
Ein Bericht des niederländischen Netzbetreibers Tennet und des Gasunternehmens Gasunie schlägt vor, dass die Unternehmen die Infrastruktur nach 2030 gemeinsam entwickeln. Mit der Nachfrage nach Wasserstoff und synthetischem Methan werden Strom und Gas immer stärker miteinander verbunden sein. Nur eine nahtlose Integration der beiden Netze würde die EU in die Lage versetzen, ihren Dekarbonisierungsplan für 2050 zu erreichen.
Das niederländische Unternehmen Triogen hat mit seiner „E-Box“ eine Lösung entwickelt, bei der aus Abwärme der Dieselgeneratoren zusätzlich Strom produziert wird. Damit steigt die Gesamteffizienz des Systems und der Dieselverbrauch sinkt.
Der Energieversorger Kahramaa hat bekannt gegeben, dass das siegreiche Konsortium von Marubeni und Total in der Photovoltaik-Auktion zunächst einen Preis von 1,58 Cent pro Kilowattstunde geboten hat. Der endgültige Preis wurde dann auf der Grundlage von Finanzmarktindizes gesenkt. Der geschlossene Stromabnahmevertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren.
Interview: Derzeit wird zwischen Politik und Unternehmen heftig um den Kohleausstieg gerungen. Im Schatten der Diskussion gehen weitere Photovoltaik-Unternehmen, den eigentlich die Zukunft gehören sollte, Pleite. Frank Bergmann, Betriebsrat des insolventen Photovoltaik-Herstellers Calyxo TS Solar, fordert, dass die Politik sofort Maßnahmen ergreifen muss, um ein komplettes Verschwinden der Solar- und Windbranche aus Deutschland zu verhindern.
Im kommenden Jahr fallen die ersten Photovoltaik-Anlagen aus der Solarförderung. Bis 2025 werden dies Anlagen mit mehr als einem Gigawatt Gesamtleistung sein. Organisationen fordern, die regulatorischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass funktionsfähige Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich weiterbetrieben werden können.
Das Umweltministerium in Stuttgart fordert von den Gemeinden und Städten mehr Engagement beim Ausbau von Photovoltaik und Windkraft. Mit der Weiterentwicklung des Klimaschutzgesetzes will die Landesregierung eine verpflichtende Installation von Photovoltaik-Anlagen vorschlagen.