Insolight sichert sich Finanzierung in Höhe von fünf Millionen Schweizer Franken

Teilen

Insolight hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen: Der Schweizer Venture-Capital-Investor Investiere als Hauptinvestor sowie die Zürcher Kantonalbank, Swiss Immo Lab und einige private Investoren stellen dem Start-Up aus Lausanne insgesamt fünf Millionen Schweizer Franken – umgerechnet 4,64 Millionen Euro – zur Verfügung. Zudem hat sich der  Hersteller von Konzentrator-Modulen (CPV) für Gebäudedächer eine Förderung in Höhe von zehn Millionen Euro durch die EU gesichert.

Insolight will die Mittel verwenden, um Produktion und Vertrieb der Module zu starten. Dabei will das Unternehmen nicht selbst fertigen, sondern externe Hersteller beauftragen. Als Zielgruppe hat Insolight zunächst große Photovoltaik-Projektierer im Visier, die Agro-PV-Projekte realisieren. Den derzeit entstehenden Markt beziffert Insolight auf fünf Gigawatt, bei einem geschätzten Umsatzpotenzial von umgerechnet 650 Millionen Euro.

Das Schweizer Start-Up gibt für seine Konzentrator-Module einen Wirkungsgrad von 29 Prozent an, zertifiziert vom spanischen Solar Energy Institute of the Universidad Politécnica de Madrid (IES-UPM). Statt wie bei der Konzentrator-Technik üblich die ganzen Module der Sonne nachzuführen, werden bei den Insolight-Produkten nur die Zellen bewegt. Die Linse selbst bleibt dabei statisch. Um gerade einmal einen Zentimeter wandern die Zellen während eines Tages. Insolight zufolge genüge das, um sie stets im Fokuspunkt der Linsen zu halten. Die Zellen selbst nehmen nur 0,5 Prozent der Modulfläche ein. Das erlaube es, Hocheffizienzzellen für den Massenmarkt zu verwenden, die üblicherweise in der Raumfahrt eingesetzt würden.